Los 1243

(J. C. Trömer), Lustigk Schrifft. 7 Werke in 1 Bd. 2. Aufl. Dresden 1731.

Schätzpreis
€ 200
Ausrufpreis
€ 140
Los: 1243
Kategorie: Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Künstler*in: Johann Christian) (Trömer
(Trömer, Johann Christian): Des Deutsch-Franços Jean Chrêtien Toucement Sein Lustigk Schrifft. 7 Werke in 1 Bd. Leipzig und Dresden: Boetius und Gerlach 1730-33. 22,6 x 17,7 cm. Mit 9 gest. Frontispizen, 2 gest. Titelvignetten, 4 Hz.-Titelvignetten und 1 doppelblattgr. gest. Kupfertafel. 4 Bll., 34 SS.; 3 Bll.; 14 (von 16) SS.; 22 (von 24) SS.; 46 (von 48) SS.; 3 Bll., 32 SS.; 4 Bll., S. 7-25; 2 Bll., 1 nn. S., S. 8-40; 40 SS.; 40 SS.; 1 Bl., 1 nn. S., S. 46-80. Interims-Pp. mit hs. Rs. Buchblock unbeschnitten.

(Berieben und fleckig. Ecken und Kanten aufgeplatzt, Rücken gebräunt. Bindung gelockert. Innen gebräunt und meist etwas altersfleckig. Titel und Frontispiz des dritten Teils des „Leben-Lauff“ aus der Bindung gelöst. Kleinere Papierläsuren. Laut Dünnhaupt VI, 4084, 1 existieren von „Ehn lustigk Leben-Lauff“ fünf Teile, von denen hier nur vier vorhanden sind.)

Dünnhaupt VI, 4084, 2.1. Goed. IV/1, 39. - Zweite Ausgabe des aus Einzeldrucken zusammengestellten Sammelbandes. - Enthält folgende Schriften: I) Ehn Curieuse Brief von Lustbarkeit in Dreß. 1728. II) An Kroße Jupiter. (1728). III) Ehn Kanß petite Replique An Ehrr Parthenomu. 1730. IV) Des reckte Deutsch Françoss Adjeu aus kroße Campement. 1730. V) Ehn Brief an Ehn Kroß Ehrr. von Potsdam, und Berlin. 1730. VI) Ehn lustigk Leben-Lauff und artigk Avantur. Teile I-IV (von V). 1730-31. VII) Des Deutsch- Franços Jean Chrétien Toucement Voyages. Teile I und II 1733. - Dünnhaupt charakterisiert den in Dresden geborenen Johann Christian Trömer (1697-1756) als das „Urbild des durch Lessings Minna von Barnhelm unsterblich gewordenen radebrechenden Deutschfranzosen“. Trömer schrieb unter den Pseudonymen „Deusch-Franços“, „Jean sans Chagrin“, „Ehn lustigk Fransoß“ und dem Kryptonym „Jean Chrêtien Toucement“. „Die stets zu beobachtende, pikaresk distanzierte Perspektive der Unterklasse gegenüber dem höfischen Zeremoniell verleiht seinen Schriften eine kulturhistorisch bedeutsame Authentizität.“ (Dünnhaupt).