Los 1194
I. Kant, Prolegomena. Riga 1783.
Schätzpreis
€ 200
Ausrufpreis
€ 140
Zuschlag
€ 140
Los:
1194
Kategorie:
Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Künstler*in:
Immanuel Kant
Kant, Immanuel: Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik die als Wissenschaft wird auftreten können. Riga: J. F. Hartknoch 1783. 20 x 11,7 cm. Mit Hz.-Titelvign. und 2 Hz.-Vign. 222 SS., 1 w. Bl. HLdr. mit Rt. und Rv.
(Berieben, bestoßen, Ecken aufgeplatzt, Schabspuren auf den Deckeln, Kapitale mit Bezugsfehlstellen, hinteres Rückengelenk eingerissen, Rückdeckelbezug gelöst, wasserfleckig. Bindung gelockert. Vorsätze wasserfleckig und mit Wurmspuren. Titel altersfleckig, im Ober- und Unterrand wasserfleckig und mit Stempel einer Kapuzinerbibliothek. Im unteren Bundsteg durchgehend mit kleinem Wasserrand. Blatt B⁵ mit farbigem Abklatsch im Satzspiegel. Die Lagen M bis O mit Wurmspur im Unterrand. Gering gebräunt und schwach altersfleckig.)
Warda 76. - Zweiter Druck der ersten Ausgabe. - Prägnante und systematische Einführung in die Grundgedanken der ‚Kritik der reinen Vernunft‘. Kant verfolgt hier das Ziel, die Möglichkeit von Metaphysik als strenger Wissenschaft zu klären und ihre Bedingungen kritisch zu bestimmen. Besonders hervorzuheben ist die didaktische Klarheit des Werks: Kant entwickelt seine transzendentalphilosophischen Einsichten ausgehend von der Frage, wie synthetische Urteile a priori möglich sind, und grenzt damit sowohl den Empirismus als auch den Rationalismus kritisch ein. Raum und Zeit als Anschauungsformen sowie die Kategorien des Verstandes werden als notwendige Voraussetzungen von Erkenntnis ausgewiesen. Die Prolegomena besitzen bis heute große Bedeutung, da sie Kants kritische Philosophie zugänglicher machen und zugleich einen Wendepunkt in der Geschichte der Metaphysik markieren, die nicht länger spekulative Weltdeutung ist, sondern als Selbstprüfung der Vernunft verstanden wird.
(Berieben, bestoßen, Ecken aufgeplatzt, Schabspuren auf den Deckeln, Kapitale mit Bezugsfehlstellen, hinteres Rückengelenk eingerissen, Rückdeckelbezug gelöst, wasserfleckig. Bindung gelockert. Vorsätze wasserfleckig und mit Wurmspuren. Titel altersfleckig, im Ober- und Unterrand wasserfleckig und mit Stempel einer Kapuzinerbibliothek. Im unteren Bundsteg durchgehend mit kleinem Wasserrand. Blatt B⁵ mit farbigem Abklatsch im Satzspiegel. Die Lagen M bis O mit Wurmspur im Unterrand. Gering gebräunt und schwach altersfleckig.)
Warda 76. - Zweiter Druck der ersten Ausgabe. - Prägnante und systematische Einführung in die Grundgedanken der ‚Kritik der reinen Vernunft‘. Kant verfolgt hier das Ziel, die Möglichkeit von Metaphysik als strenger Wissenschaft zu klären und ihre Bedingungen kritisch zu bestimmen. Besonders hervorzuheben ist die didaktische Klarheit des Werks: Kant entwickelt seine transzendentalphilosophischen Einsichten ausgehend von der Frage, wie synthetische Urteile a priori möglich sind, und grenzt damit sowohl den Empirismus als auch den Rationalismus kritisch ein. Raum und Zeit als Anschauungsformen sowie die Kategorien des Verstandes werden als notwendige Voraussetzungen von Erkenntnis ausgewiesen. Die Prolegomena besitzen bis heute große Bedeutung, da sie Kants kritische Philosophie zugänglicher machen und zugleich einen Wendepunkt in der Geschichte der Metaphysik markieren, die nicht länger spekulative Weltdeutung ist, sondern als Selbstprüfung der Vernunft verstanden wird.