Los 1010
J. W. Wendt, Silhouetten von Verwandten und Freunden. Hrsg. K. Morneweg. Leipzig 1923. - Ex. 137/300.
Schätzpreis
€ 200
Ausrufpreis
€ 140
Zuschlag
€ 140
Los:
1010
Kategorie:
Buch- und Schriftwesen, Kunst und Kunstgewerbe
Wendt, Johann Wilhelm: Silhouetten von Verwandten und Freunden, nach dem Leben vollkommen ähnlich gezeichnet. Herausgegeben und mit Nachwort von Karl Morneweg: Das Silhouettenbuch des Grafen Franz von Erbach. Leipzig: Insel 1923. 36,3 x 25,7 cm. Mit 65 faksimilierten Tafeln in zweifarbiger Lithographie. 21 SS., 1 Bl. Marmoriertes HLdr. mit rotem Rs. und Rv.
(Berieben. Blattränder leicht gebräunt. Vereinzelt minimal fleckig.)
Nr. 137 von 300 Ex. (GA 330). Sarkowski 1608. - „Das Silhouettenbuch des Grafen Franz zu Erbach, das er von dem Maler Joh. Wilh. Wendt herstellen ließ, gibt ihn selbst, seine Familie, seine Verwandten und Freunde und seine höheren Beamten in vollendeter Weise wieder“ (Nachwort). Abgebildet sind Mitglieder zahlreicher Adelsgeschlechter sowie bedeutende Gäste des Grafen. - Franz I. zu Erbach-Erbach (1754–1823) war leidenschaftlicher Kunst- und Antikensammler sowie ein früher Pionier der provinzialrömischen Archäologie in Deutschland. Er ließ den Odenwaldlimes systematisch erforschen, legte umfangreiche Sammlungen von Antiken, Waffen und mittelalterlichen Objekten an und gestaltete Schloss Erbach um 1800 gezielt als repräsentativen Ort für seine Bestände. Seine Sammlung zählt bis heute zu den bedeutendsten privaten Antikensammlungen nördlich der Alpen. Der Baumeister, Maler und des Grafen Hofkünstler, Johann Wilhelm Wendt (1747-1815), begleitete Franz I. auf Reisen, entwarf Räume des Schlosses nach antiken Vorbildern und fertigte aufwendig gestaltete, großformatige Kataloge der Waffensammlung an.
(Berieben. Blattränder leicht gebräunt. Vereinzelt minimal fleckig.)
Nr. 137 von 300 Ex. (GA 330). Sarkowski 1608. - „Das Silhouettenbuch des Grafen Franz zu Erbach, das er von dem Maler Joh. Wilh. Wendt herstellen ließ, gibt ihn selbst, seine Familie, seine Verwandten und Freunde und seine höheren Beamten in vollendeter Weise wieder“ (Nachwort). Abgebildet sind Mitglieder zahlreicher Adelsgeschlechter sowie bedeutende Gäste des Grafen. - Franz I. zu Erbach-Erbach (1754–1823) war leidenschaftlicher Kunst- und Antikensammler sowie ein früher Pionier der provinzialrömischen Archäologie in Deutschland. Er ließ den Odenwaldlimes systematisch erforschen, legte umfangreiche Sammlungen von Antiken, Waffen und mittelalterlichen Objekten an und gestaltete Schloss Erbach um 1800 gezielt als repräsentativen Ort für seine Bestände. Seine Sammlung zählt bis heute zu den bedeutendsten privaten Antikensammlungen nördlich der Alpen. Der Baumeister, Maler und des Grafen Hofkünstler, Johann Wilhelm Wendt (1747-1815), begleitete Franz I. auf Reisen, entwarf Räume des Schlosses nach antiken Vorbildern und fertigte aufwendig gestaltete, großformatige Kataloge der Waffensammlung an.