Los 488
P. della Valle, Reiß-Beschreibung. 4 Tle. in 1 Bd. Genf 1674.
Schätzpreis
€ 1.200
Ausrufpreis
€ 800
Zuschlag
€ 800
Los:
488
Kategorie:
Geographie und Ansichtenwerke
Künstler*in:
Pietro della Valle
Valle, Pietro della: Reiß-Beschreibung in unterschiedliche Theile der Welt, nemlich in Türckey, Egypten, Palestina, Persien, Ost-Indien, und andere weit entlegene Landschafften, samt einer außführlichen Erzehlung aller denck- und merckwürdigster Sachen ... in die Hoch-Teutsche Sprach übersetzet. 4 Tle. in 1 Bd. Genf: Widerhold 1674. 33,8 x 20,9 cm. Mit gest. Titel, 2 gest. Porträts und 28 (1 doppelblattgr.) Kupfertafeln. 11 Bll., 218 SS., 6 Bll.; 2 Bll., 236 SS., 6 Bll.; 2 Bll., 244 SS., 7 Bll.; 3 Bll., 231 SS., 1 nn. S., 6 Bll. Ldr. auf 6 Bünden mit goldgepr. Rt. und Rv.
(Berieben, untere Ecken bestoßen, Rücken mit kleinen Bezugsdefekten und eingerissenen Gelenken, Wurmspuren auf den Deckeln. Vorsätze leimschattig. Haupttitel mit hs. Markierung der Teilangabe in brauner Tinte. Die Tafeln im Unterrand hs. in Braun nummeriert. Einige Anstreichungen und Marginalien von alter Hand. Leicht gebräunt, kaum fleckig. Exlibris Gerhard Dünnhaupts auf dem vorderen Spiegel.)
Röhricht 947. Tobler 95. VD17 39:135561Q. Henze II, 44. Lipperheide Lb 21. Kat. Eutin, 337. Graesse VI, 2, 251. Vgl. Cox I, 273. - Erste deutsche Ausgabe der in Briefform abgefassten Reisebeschreibung des italienischen Orientreisenden Della Valle (1586–1652), genannt il Pellegrino. Seine Orientreisen führten ihn zwischen 1614 imd 1626 nach Konstantinopel, Ägypten, Sinai, Palästina, Syrien, Mesopotamien, Persien, Isfahan, Schiras und die indischen Küsten. „Aufgrund der genauen Beobachtung sowohl der Naturlandschaft als auch der islamischen Kultur, die Della Valle durch seine Kenntnis orientalischer Sprachen möglich war, gelten seine Reisebriefe an Mario Schipiano als wichtige Bereicherung der zeitgenössischen Orientkenntnis“ (Kat. Eutin). - „Durch ihn erhielt Europa erstmals Kunde von Hille, und es bestand für ihn kein Zweifel, daß er hier die Ruinen des antiken Babylon mit dem Nimrod-Turm aufgedeckt hatte. Das Schwergewicht seiner Beschreibung ruht auf Persien, über das er die bis dahin reichhaltigsten Nachrichten nach Europa brachte“ (Henze).
(Berieben, untere Ecken bestoßen, Rücken mit kleinen Bezugsdefekten und eingerissenen Gelenken, Wurmspuren auf den Deckeln. Vorsätze leimschattig. Haupttitel mit hs. Markierung der Teilangabe in brauner Tinte. Die Tafeln im Unterrand hs. in Braun nummeriert. Einige Anstreichungen und Marginalien von alter Hand. Leicht gebräunt, kaum fleckig. Exlibris Gerhard Dünnhaupts auf dem vorderen Spiegel.)
Röhricht 947. Tobler 95. VD17 39:135561Q. Henze II, 44. Lipperheide Lb 21. Kat. Eutin, 337. Graesse VI, 2, 251. Vgl. Cox I, 273. - Erste deutsche Ausgabe der in Briefform abgefassten Reisebeschreibung des italienischen Orientreisenden Della Valle (1586–1652), genannt il Pellegrino. Seine Orientreisen führten ihn zwischen 1614 imd 1626 nach Konstantinopel, Ägypten, Sinai, Palästina, Syrien, Mesopotamien, Persien, Isfahan, Schiras und die indischen Küsten. „Aufgrund der genauen Beobachtung sowohl der Naturlandschaft als auch der islamischen Kultur, die Della Valle durch seine Kenntnis orientalischer Sprachen möglich war, gelten seine Reisebriefe an Mario Schipiano als wichtige Bereicherung der zeitgenössischen Orientkenntnis“ (Kat. Eutin). - „Durch ihn erhielt Europa erstmals Kunde von Hille, und es bestand für ihn kein Zweifel, daß er hier die Ruinen des antiken Babylon mit dem Nimrod-Turm aufgedeckt hatte. Das Schwergewicht seiner Beschreibung ruht auf Persien, über das er die bis dahin reichhaltigsten Nachrichten nach Europa brachte“ (Henze).