Los 401

H. Schinz, Deutsch-Südwest-Afrika. Oldenburg u. Leipzig (1891).

Schätzpreis
€ 200
Ausrufpreis
€ 140
Los: 401
Kategorie: Geographie und Ansichtenwerke
Künstler*in: Hans Schinz
Schinz, Hans: Deutsch-Südwest-Afrika. Forschungsreisen durch die deutschen Schutzgebiete Gross-Nama- und Hereroland, nach dem Kunene, dem Ngami-See und Kalachari. 1884–1887. Oldenburg u. Leipzig: Schulze o. J. (1891). 22,2 x 15,5 cm. Mit 18 Holzstichtafeln (davon 1 Porträt) und 28 Textillustrationen. XVI, 568 SS. Rotes illustr. OrLn. mit Rt.

(Berieben, Rücken lichtblass, Rückdeckel fleckig. Vortitel mit Papierfehlstelle am Oberrand nachTilgung eines Besitzvermerkes.Tafeln papierbedingt gebräunt und stockfleckig. Es fehlt die Faltkarte.)

Henze V, 42. Kainbacher 413 (gibt nur blaue und braune Einbandvarianten an). - Im Auftrag des Großkaufmanns und ersten deutschen Landbesitzers im heutigen Namibia, Adolf Lüderitz, unternommene Forschungsreise. Der Botaniker Schinz gibt hier die „erste umfassende Darstellung des deutschen Schutzgebietes“ (Debrunner 149). „Schinz leitete die Periode der systematischen Durchforschung und Beschreibung Südwest-Afrikas ein. [...] Sein ‚Deutsch-Südwest-Afrika‘ (1891), ein Klassiker des Afrika-Schrifttums, ist Reisebeschreibung und Landeskunde in einem. Der studierte Botaniker überrascht durch Vielseitigkeit der Wahrnehmungen, insbesondere der ethnographischen, ja er ist nicht minder wichtig und belehrend als Ethnograph. Die Klarlegung der völkischen Zusammensetzung und Verteilung seines Reisegebiets ist sein Verdienst.“ (Henze V, 41).