Los 329
Preussische Expedition nach Ost-Asien. Heft I (v.10). Berlin 1864.
Schätzpreis
€ 800
Ausrufpreis
€ 550
Zuschlag
€ 550
Los:
329
Kategorie:
Geographie und Ansichtenwerke
Ostasien. - Die preussische Expedition nach Ost-Asien. Ansichten aus Japan, China und Siam. Heft I (von X). Berlin: Hofbuchdruckerei (Decker) 1864. 69 x 54 cm. Mit 6 lithogr. Tafeln nach Albert Berg, davon 2 farbig. Titel und 3 Textblätter mit beschreibendem Text (dt./engl./franz.). OrBroschur.
(Heftung defekt; Blätter lose; 2 Wachsflecken auf der Vorderseite. Titel altersfleckig. Teils mit kleinen Randeinrissen. Im Rand altersfleckig.)
Cordier BJ 559. Vgl. Henze II, 185. Thieme/Becker III, 385. - Erste Lieferung des Ansichtenwerks zur Expedition Preußens nach Ostasien von 1859–1862, einem höchst ambitionierten Unternehmen der sogenannten Kanonenbootdiplomatie. Die Leitung hatte Albrecht Friedrich Graf zu Eulenburg, der hierfür eigens in den Rang eines außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Ministers erhoben wurde. Nach Rückkehr erschienen zwischen 1864 und 1873 in zehn Lieferungen sechzig großformatige Lithographien mit mehrsprachigen Erläuterungen. Sie reproduzieren Aquarelle, Ölgemälde und Federzeichnungen, vornehmlich von Albert Berg. Die Produktion der Auflage von 500 Exemplaren übernahm das Photolithographische Institut von W. Korn in Berlin, das ein Verfahren anwandte, das erst wenige Jahre zuvor von dem australischen Erfinder John Walter Osborne entwickelt worden war.
(Heftung defekt; Blätter lose; 2 Wachsflecken auf der Vorderseite. Titel altersfleckig. Teils mit kleinen Randeinrissen. Im Rand altersfleckig.)
Cordier BJ 559. Vgl. Henze II, 185. Thieme/Becker III, 385. - Erste Lieferung des Ansichtenwerks zur Expedition Preußens nach Ostasien von 1859–1862, einem höchst ambitionierten Unternehmen der sogenannten Kanonenbootdiplomatie. Die Leitung hatte Albrecht Friedrich Graf zu Eulenburg, der hierfür eigens in den Rang eines außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Ministers erhoben wurde. Nach Rückkehr erschienen zwischen 1864 und 1873 in zehn Lieferungen sechzig großformatige Lithographien mit mehrsprachigen Erläuterungen. Sie reproduzieren Aquarelle, Ölgemälde und Federzeichnungen, vornehmlich von Albert Berg. Die Produktion der Auflage von 500 Exemplaren übernahm das Photolithographische Institut von W. Korn in Berlin, das ein Verfahren anwandte, das erst wenige Jahre zuvor von dem australischen Erfinder John Walter Osborne entwickelt worden war.