Los 514
G. B. da Vignola, Regola delli cinque ordini d'architettura. Rom o. J.
Schätzpreis
€ 300
Ausrufpreis
€ 200
Zuschlag
€ 240
Los:
514
Kategorie:
Buch- und Schriftwesen, Kunst und Kunstgewerbe
Künstler*in:
Giacomo Barozzi da Vignola
Vignola, Giacomo Barozzi da: Regola delli cinque ordini d'architettura. Rom: Rossi, o. J. (nach 1610). 18,3 x 12 cm. Mit gest. Titel, 2 Bll. gestochenem Text und 43 gest. Tafeln (num. IV-XXXXVI). Späteres Pgt.
(Gering berieben und etwas fleckig. Innen unbedeutende Altersspuren. Exlibris „Michael Lilienthal“ auf dem vorderen Spiegel.)
Ornamentstichkatalog Berlin 2583. - Späterer Druck eines der einflussreichsten Handbücher der Architekturgeschichte. Vignolas kompaktes Werk über die fünf klassischen Säulenordnungen erschien erstmals 1562. Die gestochenen Tafeln, die den Text fast vollständig ersetzen, machen die Regeln visuell nachvollziehbar und vermitteln ein idealtypisches Maßsystem, das von Architekten, Baumeistern und Steinmetzen angewendet wurde und über Jahrhunderte hinweg die europäische Architektur prägte. Vignola (1507-1573) gilt als einer der bedeutendsten Architekten Roms seiner Zeit. Auf seine Entwürfe gehen u. a. die Jesuitenkirche Il Gésu in Rom sowie der als Inbegriff manieristischer Architektur angesehene Palazzo Farnese in Caprarola zurück.
(Gering berieben und etwas fleckig. Innen unbedeutende Altersspuren. Exlibris „Michael Lilienthal“ auf dem vorderen Spiegel.)
Ornamentstichkatalog Berlin 2583. - Späterer Druck eines der einflussreichsten Handbücher der Architekturgeschichte. Vignolas kompaktes Werk über die fünf klassischen Säulenordnungen erschien erstmals 1562. Die gestochenen Tafeln, die den Text fast vollständig ersetzen, machen die Regeln visuell nachvollziehbar und vermitteln ein idealtypisches Maßsystem, das von Architekten, Baumeistern und Steinmetzen angewendet wurde und über Jahrhunderte hinweg die europäische Architektur prägte. Vignola (1507-1573) gilt als einer der bedeutendsten Architekten Roms seiner Zeit. Auf seine Entwürfe gehen u. a. die Jesuitenkirche Il Gésu in Rom sowie der als Inbegriff manieristischer Architektur angesehene Palazzo Farnese in Caprarola zurück.