Los 241
C. G. Rosignoli, Vita e virtu della Contessa di Guastalla Lodovica Torella. Mailand 1686.
Schätzpreis
€ 300
Ausrufpreis
€ 200
Zuschlag
€ 200
Los:
241
Kategorie:
Geschichte, Kulturgeschichte und Varia
Künstler*in:
Carlo Gregorio Rosignoli
Rosignoli, Carlo Gregorio: Vita e virtu della contessa di Guastalla Lodovica Torella nominata poi Paola Maria, fondatrice dell'insigne monistero di S. Paolo, e del regio collegio di Maria Vergine detto della Guastalla. Mailand: G. Marelli 1686. 22 x 16,2 cm. Mit gest. Portr.-Front. 4 Bll., 182 SS. Rotbraunes Ldr. mit goldgepr. bischöflichem Wappensupralibros (Hut "Galero" mit 12 herabhängenden Quasten) und Bordüre mit Eckfleurons.
(Berieben und bestoßen. Vordergelenk etwas angebrochen. Blatt 4 neu angefalzt.; t. etwas wurmstichig, Ränder etwas gebräunt bzw. fleckig.)
Cat., British Libr., 17th, Italian books II, 795. - Über das beachtenswerte Leben der Gräfin Ludovica Torelli von Guastalla (1499-1569), der Gründerin des Ordens der Angeliken, oder genannt "Engelsschwestern", deren Gemeinschaft in starkem Gegensatz zu den traditionellen Klöstern stand. Die Nonnen hatten den Auftrag, sich um die Erziehung junger Adliger zu kümmern. Etwas später (1557) ließ Ludovica in Mailand zusätzlich das "Collegio della Guastella" mit integrierter Parklandschaft erbauen, eine Bildungseinrichtung mit Erziehungsauftrag für Mädchen aus armen Verhältnissen. Das Collegio gehört bis heute zu den ältesten Bildungseinrichtungen Europas, Die Gebäude wurden 1936 von der Stadt Mailand enteignet und das Collegio wurde kurz darauf in die Villa Pallavicini-Barbò nach Monza ausgelagert.
(Berieben und bestoßen. Vordergelenk etwas angebrochen. Blatt 4 neu angefalzt.; t. etwas wurmstichig, Ränder etwas gebräunt bzw. fleckig.)
Cat., British Libr., 17th, Italian books II, 795. - Über das beachtenswerte Leben der Gräfin Ludovica Torelli von Guastalla (1499-1569), der Gründerin des Ordens der Angeliken, oder genannt "Engelsschwestern", deren Gemeinschaft in starkem Gegensatz zu den traditionellen Klöstern stand. Die Nonnen hatten den Auftrag, sich um die Erziehung junger Adliger zu kümmern. Etwas später (1557) ließ Ludovica in Mailand zusätzlich das "Collegio della Guastella" mit integrierter Parklandschaft erbauen, eine Bildungseinrichtung mit Erziehungsauftrag für Mädchen aus armen Verhältnissen. Das Collegio gehört bis heute zu den ältesten Bildungseinrichtungen Europas, Die Gebäude wurden 1936 von der Stadt Mailand enteignet und das Collegio wurde kurz darauf in die Villa Pallavicini-Barbò nach Monza ausgelagert.