Los 88
J. A. Schall von Bell u. J. Foresi, Historica relatio ... in regno Chinensi. Regensburg 1672.
Schätzpreis
€ 900
Ausrufpreis
€ 600
Los:
88
Kategorie:
Historica relatio de ortu et progressu fidei orthodoxae in regno Chinensi per missionarios Societatis Jesu ab anno 1581 usque ad annum 1669. Novissimè collecta ... Editio altera & aucta. 2 Tle. in 1 Bd. 15 x 9,5 cm. Mit gest. Portr.-Front. und 1 gefalt. Kupferkte. 7 Bll., 352 SS., 1 Bl., SS. 353-393, 1 nn. S., 14 Bll. Ldr.
((Beschabt und bestoßen, Bezugsfehlstellen. Fliegendes Vorsatz vorne fehlt. Titel mit Stempel und mit Tinte getilgten Besitzvermerken, t. auf nachfolgende Karte durchschlagend; t. alters- und gebrauchsfleckig.))
Schall von Bell. - (Foresius, Johannes): Historica relatio de ortu et progressu fidei orthodoxae in regno Chinensi per missionarios Societatis Jesu ab anno 1581 usque ad annum 1669. Novissimè collecta ... Editio altera & aucta. 2 Tle. in 1 Bd. Regensburg: Hanckwitz für Emmrich 1672. 15 x 9,5 cm. Mit gest. Portr.-Front. und 1 gefalt. Kupferkte. 7 Bll., 352 SS., 1 Bl., SS. 353-393, 1 nn. S., 14 Bll. Ldr.
(Beschabt und bestoßen, Bezugsfehlstellen. Fliegendes Vorsatz vorne fehlt. Titel mit Stempel und mit Tinte getilgten Besitzvermerken, t. auf nachfolgende Karte durchschlagend; t. alters- und gebrauchsfleckig.)
VD 17 12:114579W. Löwendahl I, 157. De Backer/S. III, 877. Walravens 118 u. 119. Streit 2407. - Zweite, korrigierte Auflage der „Historica narratio“ (1665) von Johann Adam Schall von Bell, erweitert um die China-Karte und den auf Seite 352 beginnenden Anhang „Comprendiosa narratio de statu missionis chinensis“ von dem italienischen Jesuitenmissionar Prospero Intorcetta (chin.: Yin Duoze 1625-1696). Der Kölner Jesuit Schall von Bell (1592-1666) lieferte mit seinem Werk eine außerordentliche Quelle der Missionsgeschichte des 17. Jahrhunderts in Asien. Er reformierte den Reichskalender Chinas und wurde 1645 Vorsteher des mathematisch-astronomischen Büros. Er installierte das erste Galileische Fernrohr, wurde Lehrer des Sohnes des neuen Mandschu-Kaisers und Mandarin erster Klasse. Insgesamt wurde er nicht nur aufgrund seiner reformatorischen Bemühungen, die bis in die höheren Kreise der kaiserlichen Familie drangen, in China aufs Höchste verehrt. (NDB XXII, 551 f.). Das Frontispizporträt zeigt ihn im Gewand des Mandarin vor seiner Bibliothek. Erst 1987 wurde das Werk von Hartmut Walravens dem Schweizer Jesuitenpater Jean Foresi (1624-1682) zugeordnet.
((Beschabt und bestoßen, Bezugsfehlstellen. Fliegendes Vorsatz vorne fehlt. Titel mit Stempel und mit Tinte getilgten Besitzvermerken, t. auf nachfolgende Karte durchschlagend; t. alters- und gebrauchsfleckig.))
Schall von Bell. - (Foresius, Johannes): Historica relatio de ortu et progressu fidei orthodoxae in regno Chinensi per missionarios Societatis Jesu ab anno 1581 usque ad annum 1669. Novissimè collecta ... Editio altera & aucta. 2 Tle. in 1 Bd. Regensburg: Hanckwitz für Emmrich 1672. 15 x 9,5 cm. Mit gest. Portr.-Front. und 1 gefalt. Kupferkte. 7 Bll., 352 SS., 1 Bl., SS. 353-393, 1 nn. S., 14 Bll. Ldr.
(Beschabt und bestoßen, Bezugsfehlstellen. Fliegendes Vorsatz vorne fehlt. Titel mit Stempel und mit Tinte getilgten Besitzvermerken, t. auf nachfolgende Karte durchschlagend; t. alters- und gebrauchsfleckig.)
VD 17 12:114579W. Löwendahl I, 157. De Backer/S. III, 877. Walravens 118 u. 119. Streit 2407. - Zweite, korrigierte Auflage der „Historica narratio“ (1665) von Johann Adam Schall von Bell, erweitert um die China-Karte und den auf Seite 352 beginnenden Anhang „Comprendiosa narratio de statu missionis chinensis“ von dem italienischen Jesuitenmissionar Prospero Intorcetta (chin.: Yin Duoze 1625-1696). Der Kölner Jesuit Schall von Bell (1592-1666) lieferte mit seinem Werk eine außerordentliche Quelle der Missionsgeschichte des 17. Jahrhunderts in Asien. Er reformierte den Reichskalender Chinas und wurde 1645 Vorsteher des mathematisch-astronomischen Büros. Er installierte das erste Galileische Fernrohr, wurde Lehrer des Sohnes des neuen Mandschu-Kaisers und Mandarin erster Klasse. Insgesamt wurde er nicht nur aufgrund seiner reformatorischen Bemühungen, die bis in die höheren Kreise der kaiserlichen Familie drangen, in China aufs Höchste verehrt. (NDB XXII, 551 f.). Das Frontispizporträt zeigt ihn im Gewand des Mandarin vor seiner Bibliothek. Erst 1987 wurde das Werk von Hartmut Walravens dem Schweizer Jesuitenpater Jean Foresi (1624-1682) zugeordnet.