Los 53

Fr. Bernritter, Wirtembergische Briefe. 2 in 1 Bd. Ulm 1799/1840.

Schätzpreis
€ 300
Ausrufpreis
€ 200
Los: 53
Kategorie:
Wirtembergische Briefe / Neu Wirtembergische Briefe gesammelt in den Jahren 1797 und 1798. (Neuaufl.). 2 Bde. in 1. 16,5 x 10,8 cm. Mit 3 wh. (2 gest.) Titelvign. 1 Bl., 146 SS., 3 Bll.; 1 Bl., 132 SS., 1 Bl. Pp.

((Berieben und bestoßen. hs. Notiz von alter hand auf dem vorderen Spiegel. Feucht- bzw. altersfleckig.))

[Bernritter, Friedrich]: Wirtembergische Briefe / Neue Wirtembergische Briefe gesammelt in den Jahren 1797 und 1798. (Neuaufl.). 2 Bde. in 1. Ulm: Stettin'sche Buchhandlung 1799 und 1840. 16,5 x 10,8 cm. Mit 3 wh. (2 gest.) Titelvign. 1 Bl., 146 SS., 3 Bll.; 1 Bl., 132 SS., 1 Bl. Pp.

(Berieben und bestoßen. Hs. Notiz von alter Hand auf dem vorderen Spiegel. Feucht- bzw. altersfleckig.)

Holzmann/Boh. I, 8032. Goed. IV/1, 635, 20, 4 (beide erste Aufl.). - Bd. I in Neuauflage, datiert auf dem Titel sowohl mit 1786 als auch mit 1840, Bd. II mit Datierung der ersten Ausgabe von 1799. - Der in Eglingen geborene Friedrich Bernritter (1754-1803) war von 1766-70 Substitut der Stadtschreiberei in Schorndorf bei Stuttgart und danach in Böblingen im Amt. Es folgten Stellen in Stuttgart bei der Rentkammer der Herzoglichen Rechenbank sowie mehrere Sonderaufträge für den Kurfürsten. - „Die eigentliche Bedeutung des schlichten, zuverlässigen, rechtlichen Mannes liegt auf schriftstellerischem Gebiet. Er ist der erste württembergische Satiriker von Rang. Vor allem die in Böblingen entstandenen Wirtembergischen Briefe zeichnen sich durch einen gesunden Mutterwitz, eine scharfe Beobachtungsgabe, ein unbestechliches Urteil und einen kultivierten Geschmack aus und sind eines der eindrucksvollsten kultur- und sittengeschichtlichen Dokumente aus dem Württemberg Herzog Karl Eugens“ (NDB II, 131 f.).