Los 16
J. G. Gmelin, Voyage en Sibérie. 2 Bde. Paris 1767.
Schätzpreis
€ 200
Ausrufpreis
€ 140
Los:
16
Kategorie:
Voyage en Sibérie, contenant la description des moeurs & usages des peuples de ce Pays, le cours des rivieres considérables, la situation des chaînes de montagnes, des grandes forêts, des mines, avec tous les faits d'Histoire Naturelle qui sont particuliers à cette contrée. 2 Bde. 16,5 x 9,7 cm. Mit 1 gest, Kupfertafel und 1 gest. u. gesfalt. Musikbeilage. XXII, 430 SS., 1 w. Bl.; 2 Bll., SS. XX-XXII, 324 SS., 2 Bll. Braunes Ldr. mit Rs. und reicher floraler Rv.
((Berieben und bestoßen. Band 1 mit Bezugsdefekt auf dem Vorderdeckel sowie am unteren und oberen Rücken. Band 2 mit kleinen Fehlstellen im Bereich der oberen Rückengelenke. Band 2 mit Wurmspuren auf der Innenseite des hinteren Deckels und hinterem fliegenden Vorsatz. Gebräunt u. stellenweise stockfleckig.))
Gmelin, Johann Georg: Voyage en Sibérie, contenant la description des moeurs & usages des peuples de ce Pays, le cours des rivieres considérables, la situation des chaînes de montagnes, des grandes forêts, des mines, avec tous les faits d'Histoire Naturelle qui sont particuliers à cette contrée. 2 Bde. Paris: Desaint 1767. 16,5 x 9,7 cm. Mit 1 gest. Kupfertafel und 1 gest. u. gefalt. Musikbeilage. XXII, 430 SS., 1 w. Bl.; 2 Bll., SS. XX-XXII, 324 SS., 2 Bll. Braunes Ldr. mit Rs. und reicher floraler Rv.
(Berieben und bestoßen. Band 1 mit Bezugsdefekt auf dem Vorderdeckel sowie am unteren und oberen Rücken. Band 2 mit kleinen Fehlstellen im Bereich der oberen Rückengelenke. Band 2 mit Wurmspuren auf der Innenseite des hinteren Deckels und hinterem fliegenden Vorsatz. Gebräunt u. stellenweise stockfleckig.)
Brunet II, 1628. - Die zweibändige Übersetzung aus dem Deutschen ins Französische von M. de Keralio ist ein Auszug aus dem vierbändigen deutschen Werk. - Der deutsche Chemiker, Mediziner und Botaniker Johann Georg Gmelin (1709-1755) nahm gemeinsam mit dem an der Petersburger Akademie lehrenden Historiker Gerhard Friedrich Müller (1705-1783) an der von russischen Behörden finanzierten „Zweiten Kamtschatkaexpedition“ (auch als „Große Nordische Expedition“ bekannt) teil, welche die beiden Wissenschaftler von 1733 bis 1743 nach Sibirien führte. Zarin Anna Iwanowna (1693-1740) hatte in Fortführung der Bestrebungen Peters des Großen, die territoriale Expansion des russischen Reiches voranzutreiben, 1732 den Erlass erteilt, eine neue Expedition zur Vermessung der nördlichen Grenzen auszusenden. Gmelin wurde nach erfolgreicher Bewerbung in die akademische Gruppe der Expedition berufen und erhielt den Auftrag, Flora, Fauna und Bodenschätze der zu bereisenden Region zu erkunden. Die Erkenntnisse, Aufzeichnungen und Sammlungen der beschwerlichen, zehn Jahre währenden Expedition bildeten die Grundlagen für Gmelins Werk „Flora sibirica sive Historia plantarum sibiriae“ (1747-1749). Gmelins Berichte erschöpften sich aber nicht nur in den empirischen Studien seines Fachgebietes. Er beschreibt darüber hinaus die durchquerten Städte, die Industrie, die Bergwerke, schildert folkloristische Betrachtungen, gibt die Sitten, Bräuche und Religionen der Einheimischen wieder. - Die Illustration zeigt zwei Gesichter indigener Einwohner mit Gesichtsbemalung. Die Musikbeilage mit 6 tartarischen Melodien.
((Berieben und bestoßen. Band 1 mit Bezugsdefekt auf dem Vorderdeckel sowie am unteren und oberen Rücken. Band 2 mit kleinen Fehlstellen im Bereich der oberen Rückengelenke. Band 2 mit Wurmspuren auf der Innenseite des hinteren Deckels und hinterem fliegenden Vorsatz. Gebräunt u. stellenweise stockfleckig.))
Gmelin, Johann Georg: Voyage en Sibérie, contenant la description des moeurs & usages des peuples de ce Pays, le cours des rivieres considérables, la situation des chaînes de montagnes, des grandes forêts, des mines, avec tous les faits d'Histoire Naturelle qui sont particuliers à cette contrée. 2 Bde. Paris: Desaint 1767. 16,5 x 9,7 cm. Mit 1 gest. Kupfertafel und 1 gest. u. gefalt. Musikbeilage. XXII, 430 SS., 1 w. Bl.; 2 Bll., SS. XX-XXII, 324 SS., 2 Bll. Braunes Ldr. mit Rs. und reicher floraler Rv.
(Berieben und bestoßen. Band 1 mit Bezugsdefekt auf dem Vorderdeckel sowie am unteren und oberen Rücken. Band 2 mit kleinen Fehlstellen im Bereich der oberen Rückengelenke. Band 2 mit Wurmspuren auf der Innenseite des hinteren Deckels und hinterem fliegenden Vorsatz. Gebräunt u. stellenweise stockfleckig.)
Brunet II, 1628. - Die zweibändige Übersetzung aus dem Deutschen ins Französische von M. de Keralio ist ein Auszug aus dem vierbändigen deutschen Werk. - Der deutsche Chemiker, Mediziner und Botaniker Johann Georg Gmelin (1709-1755) nahm gemeinsam mit dem an der Petersburger Akademie lehrenden Historiker Gerhard Friedrich Müller (1705-1783) an der von russischen Behörden finanzierten „Zweiten Kamtschatkaexpedition“ (auch als „Große Nordische Expedition“ bekannt) teil, welche die beiden Wissenschaftler von 1733 bis 1743 nach Sibirien führte. Zarin Anna Iwanowna (1693-1740) hatte in Fortführung der Bestrebungen Peters des Großen, die territoriale Expansion des russischen Reiches voranzutreiben, 1732 den Erlass erteilt, eine neue Expedition zur Vermessung der nördlichen Grenzen auszusenden. Gmelin wurde nach erfolgreicher Bewerbung in die akademische Gruppe der Expedition berufen und erhielt den Auftrag, Flora, Fauna und Bodenschätze der zu bereisenden Region zu erkunden. Die Erkenntnisse, Aufzeichnungen und Sammlungen der beschwerlichen, zehn Jahre währenden Expedition bildeten die Grundlagen für Gmelins Werk „Flora sibirica sive Historia plantarum sibiriae“ (1747-1749). Gmelins Berichte erschöpften sich aber nicht nur in den empirischen Studien seines Fachgebietes. Er beschreibt darüber hinaus die durchquerten Städte, die Industrie, die Bergwerke, schildert folkloristische Betrachtungen, gibt die Sitten, Bräuche und Religionen der Einheimischen wieder. - Die Illustration zeigt zwei Gesichter indigener Einwohner mit Gesichtsbemalung. Die Musikbeilage mit 6 tartarischen Melodien.