Los 140
J. F. Overbeck. Bleistiftzeichnung und 2 eigh. Briefe m. U.
Schätzpreis
€ 500
Ausrufpreis
€ 330
Los:
140
Kategorie:
Bleistiftzeichnung und 2 eigh. Briefe m. U. 16,5 x 12,3 cm (Zeichnung), 16,9 x 10,9 cm (Brief 1), 19 x 24,1 cm (Brief 2). 1 Seite (Brief 1); 2 Seiten (Brief 2).
Overbeck, Johann Friedrich: Bleistiftzeichnung und 2 eigh. Briefe m. U.
1) Johann Friedrich Overbeck (1789-1869). Bleistiftzeichnung mit Einfassungslinie auf Papier. Auferstehung Jesu. O. O. u. Dat. 12,3 x 16,5 cm. (Auf Papier montiert. Gering gebräunt. Mit einem minimalen Stockfleck im unteren weißen Rand. Montagepapier verso mit einem mont. 5-zeiligen Autograph von Therese von Mastiaux, der Stieftochter von Ernst von Schiller, dem Sohn Friedrich Schillers; von späterer Hand auf das Jahr 1829 datiert; betr. das Übersenden einer Schiller-Handschrift an ein Fräulein Steinberger.)
2) Overbeck, Johann Friedrich: E. Brief m. U. Rom, 28. April 1867. 1 Seite. 10,9 x 16,9 cm. - An einen ungenannten Adressaten. - Overbeck beginnt seinen „am Sonntag nach Ostern“ verfassten Brief mit einem Zitat aus dem Brief an die Philipper (Phil. 4,7) und sendet dem Adressaten, der zuvor offensichtlich in Rom weilte, seine besten Wünsche: „Was könnte ich Ihnen, zur beständigen Erinnerung an Ihren Aufenthalt in Rom Besseres wünschen, als den Frieden, den nach dem heutigen Evangelium der Herr seinen Jüngern gebracht. Möge dieser dann stets in Ihrem Herzen wohnen, und seine Süßigkeit Sie über alle Freuden und Leiden der Erde erheben.“ (Auf Papier montiert. Gering gebräunt und minimal stockfleckig.)
3) Overbeck, Johann Friedrich: E. Brief m. U. Rom, 25. Juli 1845. 2 Seiten. 19 x 24,2 cm. - An [Franz Xaver] Steifensand. - Overbeck sendet einen Korrekturabdruck der Mutter Gottes mit dem schlafenden Kind zurück und hofft, dass Steifensand als Sachverständiger „meine Andeutungen werden zu entziffern wissen“. Steifensands „Anfrage, die Einfassung betreffend, kann ich nur dahin beantworten daß, da ich mich mit diesen Gegenständen wenig oder gar nicht beschäftigt habe, ich mir kein eigenes Urtheil darüber zutrauen darf, und es daher lieber Ihnen als Mann vom Fach überlasse“. Overbeck spricht sich gegen eine von anderer Hand zu erfindende Verzierung aus und stellt außerdem fest: „Auch das Motto unter dem Bilde will mich nicht gerade nothwendig dünken; sollte aber dennoch ein solches gewünscht werden, so ließen sich etwa die Worte des Hohenliedes wählen: Ego dilecto meo, et dilectus meus mihi.“ (Gebräunt und gering fleckig.)
Overbeck, Johann Friedrich: Bleistiftzeichnung und 2 eigh. Briefe m. U.
1) Johann Friedrich Overbeck (1789-1869). Bleistiftzeichnung mit Einfassungslinie auf Papier. Auferstehung Jesu. O. O. u. Dat. 12,3 x 16,5 cm. (Auf Papier montiert. Gering gebräunt. Mit einem minimalen Stockfleck im unteren weißen Rand. Montagepapier verso mit einem mont. 5-zeiligen Autograph von Therese von Mastiaux, der Stieftochter von Ernst von Schiller, dem Sohn Friedrich Schillers; von späterer Hand auf das Jahr 1829 datiert; betr. das Übersenden einer Schiller-Handschrift an ein Fräulein Steinberger.)
2) Overbeck, Johann Friedrich: E. Brief m. U. Rom, 28. April 1867. 1 Seite. 10,9 x 16,9 cm. - An einen ungenannten Adressaten. - Overbeck beginnt seinen „am Sonntag nach Ostern“ verfassten Brief mit einem Zitat aus dem Brief an die Philipper (Phil. 4,7) und sendet dem Adressaten, der zuvor offensichtlich in Rom weilte, seine besten Wünsche: „Was könnte ich Ihnen, zur beständigen Erinnerung an Ihren Aufenthalt in Rom Besseres wünschen, als den Frieden, den nach dem heutigen Evangelium der Herr seinen Jüngern gebracht. Möge dieser dann stets in Ihrem Herzen wohnen, und seine Süßigkeit Sie über alle Freuden und Leiden der Erde erheben.“ (Auf Papier montiert. Gering gebräunt und minimal stockfleckig.)
3) Overbeck, Johann Friedrich: E. Brief m. U. Rom, 25. Juli 1845. 2 Seiten. 19 x 24,2 cm. - An [Franz Xaver] Steifensand. - Overbeck sendet einen Korrekturabdruck der Mutter Gottes mit dem schlafenden Kind zurück und hofft, dass Steifensand als Sachverständiger „meine Andeutungen werden zu entziffern wissen“. Steifensands „Anfrage, die Einfassung betreffend, kann ich nur dahin beantworten daß, da ich mich mit diesen Gegenständen wenig oder gar nicht beschäftigt habe, ich mir kein eigenes Urtheil darüber zutrauen darf, und es daher lieber Ihnen als Mann vom Fach überlasse“. Overbeck spricht sich gegen eine von anderer Hand zu erfindende Verzierung aus und stellt außerdem fest: „Auch das Motto unter dem Bilde will mich nicht gerade nothwendig dünken; sollte aber dennoch ein solches gewünscht werden, so ließen sich etwa die Worte des Hohenliedes wählen: Ego dilecto meo, et dilectus meus mihi.“ (Gebräunt und gering fleckig.)