Los 42

G. R. Fleurimont, Medailles du Regne de Louis XV. Paris 1748.

Schätzpreis
€ 300
Ausrufpreis
€ 200
Los: 42
Kategorie:
Medailles du Regne de Louis XV. 31 x 23,5 cm. Mit 1 gest. Frontispiz von Cars nach Le Moine, 1 gest. Titel, 1 gest. Widmungstitel und 78 gestochenen Tafeln. Mod. Ln.

((Wenig berieben und bestoßen. Gering fleckig. Einige Blätter mit sauberen Papierreparaturen. Titelblatt mit handschriftlichem Besitzvermerk.))

Fleurimont, G. R.: Medailles du Regne de Louis XV. [Paris:] o. D., o. J. (1748). 31 x 23,5 cm. Mit 1 gest. Frontispiz von Cars nach Le Moine, 1 gest. Titel, 1 gest. Widmungstitel und 77 (von 78) gestochenen Tafeln. Ursprüngliches braunes Einbandleder auf mod. Ln. montiert mit goldgepr. Deckelstempel, Rs., Rt. und reicher floraler Rv.

(Wenig berieben und bestoßen. Gering fleckig. Einige Blätter mit sauberen Papierreparaturen.)

Cohen/R. 397. Lipsius/L. 128. Von Fleurimont neu aufgelegtes und ergänztes Werk zur Medaillenkunst. Das ursprünglich 1736 geschaffene Werk (von Nicolas Godonnesche) enthielt nur 54 Tafeln mit Medaillenbeschreibungen. Die Bearbeitung von Fleurimont enthält neben den 54 Tafeln Godonnesches 24 neue Tafeln. Das vorliegende Exemplar - anders als zahlreiche Exemplare in europäischen und außereuropäischen Bibliotheken - beinahe vollständig (das Exemplar der Staatlichen Kunstsammlung Dresden nur mit 70 Tafeln, das an sich vollständige Exemplar der Staatsbibliothek Berlin Kriegsverlust; das Fuldaer Exemplar nach Katalog ohne die vorangestellten drei Kupfer; etc.). - Provenienz 1: Joseph Vandalin Comte de Mniszech, Grand Maitre de Galicie 1790 (Joseph Vandalin Graf von Mniszech, Großmeister von Gallizien, gestorben 1797, handschriftlicher Besitzvermerk von alter Hand auf dem Widmungstitel). Provenienz 2: Mniszech née Comtesse Zamoyska (d.i.: Ursula Gräfin Mniszech, geborene Zamoyska, gestorben 1806; verheiratet mit Joseph von Mniszechs Bruder Michael Georg - ebenfalls 1806 gestorben: Besitzvermerke von alter Hand auf Frontispiz und gestochenem Titel). Der vordere Deckel (auf dem ursprünglichen Einbandleder) mit dem Supralibros der Grafen Mniszech (sieben Straußenfedern in einem Doppelkranz aus Ordenssternen, Wappenadlern und Krönchen, darüber siebenperlige Grafenkrone).