Los 539
J. Strauß (Sohn). E. Brief m. U.; [Wien,] 10.XI.[1891]. 2 Seiten in Kleinoktav. - An F. Simrock.
Schätzpreis
€ 1.500
Ausrufpreis
€ 0
Los:
539
Kategorie:
E. Brief m. U.; 2 Seiten in Oktav. An den Verleger Fritz Simrock wegen der Gestaltung des Textbuches zu seiner einzigen Oper (Ritter Pásmán). Hat mit Wallishauser gesprochen, der ihm mitgeteilt habe, der Hofopernditektor Jahn wünsche, das das Textbuch genauso gehalten werde, als jetzt in d
((Eingangsvermerk am Kopf des Briefes).)
Strauss, Johann (Sohn); Komponist, Kapellmeister (St. Ulrich b. Wien 1825 - 1899 Wien). E. Brief m. U.; o. O. [Wien], 10.XI.[1892] ("Nachts"). 2 Seiten in Oktav.
(Eingangsvermerk am Kopf des Briefes).
An den Verleger Fritz Simrock wegen der Gestaltung des Textbuches zu seiner einzigen Oper (Ritter Pásmán). Hat mit Wallishauser (dem Wiener Verleger) gesprochen, der ihm mitgeteilt habe, Jahn (der Hofoperndirektor und Regisseur) wünsche, das das Textbuch genauso gehalten werde, als jetzt in der Oper der Text festgestellt wurde. Der Hof, die Herrschaften pretendiren dies u. er kann kein anderes Buch acceptiren. [...] Ich glaube umgehen Sie Wallishauser - so dürften Sie bei Weitem weniger verkaufen. In der Oper ist nur gebildetes und wohlhabendes Publikum. Alles kauft sich das Buch - aber einfach - weil man daran gewöhnt, es Brauch ist [...].
((Eingangsvermerk am Kopf des Briefes).)
Strauss, Johann (Sohn); Komponist, Kapellmeister (St. Ulrich b. Wien 1825 - 1899 Wien). E. Brief m. U.; o. O. [Wien], 10.XI.[1892] ("Nachts"). 2 Seiten in Oktav.
(Eingangsvermerk am Kopf des Briefes).
An den Verleger Fritz Simrock wegen der Gestaltung des Textbuches zu seiner einzigen Oper (Ritter Pásmán). Hat mit Wallishauser (dem Wiener Verleger) gesprochen, der ihm mitgeteilt habe, Jahn (der Hofoperndirektor und Regisseur) wünsche, das das Textbuch genauso gehalten werde, als jetzt in der Oper der Text festgestellt wurde. Der Hof, die Herrschaften pretendiren dies u. er kann kein anderes Buch acceptiren. [...] Ich glaube umgehen Sie Wallishauser - so dürften Sie bei Weitem weniger verkaufen. In der Oper ist nur gebildetes und wohlhabendes Publikum. Alles kauft sich das Buch - aber einfach - weil man daran gewöhnt, es Brauch ist [...].