Los 111

Théophile Alexandre Steinlen. La Traîte des Blanches (unzensiert). 1899. Plakat.

Schätzpreis
€ 2.400
Ausrufpreis
€ 0
Los: 111
Kategorie: Plakate
Künstler*in: THÉOPHILE ALEXANDRE STEINLEN
THÉOPHILE ALEXANDRE STEINLEN

LE JOURNAL – LA TRAÎTE DES BLANCHES – GRAND ROMAN INEDIT PAR DUBUT DE LAFOREST 1899

Farblithographie, auf Leinen aufgezogen.. Imp. Charle Verneau, Paris.. 191 x 124 cm.. Bargiel / Zagrodzki 35 A (unzensiert); de Crauzat 503,1er état; Das frühe Plakat II 793..
(Kleinere Randknitterungen; separater Textteil an den oberen Ecken mit ergänzten Papierausbrüchen; kleine Papierfehlstelle neben der Signatur; insgesamt in guter, farbfrischer Erhaltung. – Mädchenhändler mit vier Frauen, davon die rothaarige mit entblößtem Busen. Für die erstmalige Veröffentlichung des Romans "La Traîte des Blanches" von Dubut de Laforest, in der Zeitung "Le Journal", Paris 1899.
"Steinlen, allen Arten des Elends gegenüber stets aufgeschlossen, will zur Abschaffung dieses Problemes seinen Beitrag leisten und stellt die Tragik der Prostitution in einem sehr realistischen Plakat da. Von der für die Zensur und Zulassung von Plakaten zuständigen Polizeipräfektur verboten, wurde es vom Künstler modifiziert, d.h. Steinlen bedeckte den Busen der rechts abgebildeten Frau. Der Stolz eines jeden Plakatsammlers ist es, beide Entwürfe zu besitzen" (Bargiel / Zagrodzki S. 58)..)





THÉOPHILE ALEXANDRE STEINLEN 1859 - 1923

LE JOURNAL – LA TRAÎTE DES BLANCHES – GRAND ROMAN INEDIT PAR DUBUT DE LAFOREST 1899

Farblithographie, auf Leinen aufgezogen. Imp. Charles Verneau, Paris. 191 x 124 cm. – Bargiel / Zagrodzki 35 A (= unzensiert); de Crauzat 501,1er état; Das frühe Plakat II 793.

Kleinere Randknitterungen; separater Textteil an den oberen Ecken mit ergänzten Papierausbrüchen; kleine Papierfehlstelle neben der Signatur; insgesamt in guter, farbfrischer Erhaltung.

Für die erstmalige Veröffentlichung des Romans "La Traîte des Blanches" von Dubut de Laforest, in der Zeitung "Le Journal", Paris 1899.
"Steinlen, allen Arten des Elends gegenüber stets aufgeschlossen, will zur Abschaffung dieses Problemes seinen Beitrag leisten und stellt die Tragik der Prostitution in einem sehr realistischen Plakat dar. Von der für die Zensur und Zulassung von Plakaten zuständigen Polizeipräfektur verboten, wurde es vom Künstler modifiziert, d.h. Steinlen bedeckte den Busen der rechts abgebildeten Frau. Der Stolz eines jeden Plakatsammlers ist es, beide Entwürfe zu besitzen" (Bargiel / Zagrodzki S. 58)..