Los 732

E. Abbe. - 3 e. Briefe m. U.; Jena, 30.XI. 1891; Guttannen, 20.VI.1888; Jena, 20.II.1891. Zusammen 12 Seiten in Oktav auf gefalt. Bögen + 1 Quittung in Kuvert. - An Harald Schütz.

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Los: 732
Kategorie:
3 e. Briefe m. U., 1 e. Kuvert. 11 ½ Seiten in Oktav auf gefalt. Bogen, dabei eine Quittung auf seinem Namen in Kuvert mit e. Widmung.

Abbe, Ernst; Physiker, Unternehmer (Inh. von Carl Zeiss Jena), Sozialreformer (Eisenach 1840-1905 Jena). 3 e. Briefe m. U., 1 e. Kuvert. Jena, 30.XI.1885; Guttannen im Ober-Hasli, 20.VI.1888; Jena, 20.II.1891. 11 ½ Seiten in Oktav auf gefalt. Bogen, dabei eine Quittung auf seinem Namen in Kuvert mit e. Widmung.

An Dr. Ludwig Harald Schütz in Frankfurt a. M. - Im Brief von 1885 geht es um eine Spende Abbes für den Baufond des Physikalischen Vereins zu Frankfurt a. M., die Abbe anonym behandelt wissen will. Die Spendenquittung über 1000 Mark liegt bei. Im Schreiben von 1888 berichtet Abbe u.a. von einem abgeschlossenen Vertrag über Abbaurechte von Flussspat [einem Grundstoff für die Linsenherstellung] in der Schweiz. 1891 schreibt er von Problemen, die große Nachfrage nach Mikroskopen zu bewältigen: Die Publicationen von Koch [Robert Koch] haben uns in eine wahre Calamität gebracht. Man verlangt von uns doppelt so viele Mikroskope, als die Werkstatt producieren kann.