Los 187
H. v. Bünau, Probe einer Teutschen Kayser-Reichs-Historie. Leipzig 1722.
Schätzpreis
€ 200
Ausrufpreis
€ 140
Los:
187
Kategorie:
Probe einer genauen und umständlichen Teutschen Kayser-Reichs-Historie, oder Leben und Thaten Friedrichs I. Römischen Kaysers. 24 x 20 cm. 24 Bll., 433 (recte 435) SS., 8 Bll. Mit gest. Textvignette, mehreren Textholzschnitten und 2 doppelblattgr. Tabellen. HPgt.
((Kanten berieben. Papierbedingt gebräunt bzw. stockfleckig. Rückendeckel mit kleiner Bezugsfehlstelle).)
Bünau, Heinrich v.: Probe einer genauen und umständlichen Teutschen Kayser-Reichs-Historie, oder Leben und Thaten Friedrichs I. Römischen Kaysers. Leipzig: Thomas Fritsch 1722. 24 x 20 cm. 24 Bll., 433 (recte 435) SS., 8 Bll. Mit gest. Textvignette, mehreren Textholzschnitten und 2 doppelblattgr. Tabellen. HPgt.
(Kanten berieben. Papierbedingt gebräunt bzw. stockfleckig. Rückendeckel mit kleiner Bezugsfehlstelle).
Wegele 680f. - Erste Ausgabe der politisch-historischen Lebensbeschreibungs Friedrichs I., Barbarossa (um 1123-1190). Mit wichtigen und genauen Verzeichnissen der Friedrich I. betreffenden Urkunden und genealogischen Tabellen. Heinrich v. Bünau (1697-1762) war Diplomat, Historiker, Büchersammler und später - als Graf von Bünau - erster Minister im Herzogtum Sachsen-Eisenach. Seine „Bedeutung liegt jedoch weniger in seiner staatsmännischen als in seiner wissenschaftlichen Thätigkeit ... (Bereits) 1722 erschien die erste bedeutende Frucht seiner historischen Studien unter dem Titel ‚Probe einer genauen und umständlichen Teutschen Kayser- und Reichs-Historie ...'“ (ADB), eine umfangreiche Vorarbeit zu seiner monumentalen ‚Teutschen Kayser- und Reichshistorie', die 1728-1743 erschien. Bünau wurde neben Mascov zum Begründer der neueren deutschen Geschichtsschreibung. Die Hilfsmittel für seine Arbeiten lieferte dem Grafen seine reiche, auch äußerlich kostbar ausgestattete Bibliothek, an der er seit 1725 sammelte. Die über 42000 Bände, anfangs in Dresden, später im Gut Nöthnitz bei Dresden aufgestellt, sollten zu einer Universalbibliothek werden, die mit großer Liberalität jedem Gelehrten zugänglich gemacht wurde. Von 1748-1754 war J. J. Winckelmann in Bünaus Nöthnitzer Bibliothek als Sekretär angestellt.
((Kanten berieben. Papierbedingt gebräunt bzw. stockfleckig. Rückendeckel mit kleiner Bezugsfehlstelle).)
Bünau, Heinrich v.: Probe einer genauen und umständlichen Teutschen Kayser-Reichs-Historie, oder Leben und Thaten Friedrichs I. Römischen Kaysers. Leipzig: Thomas Fritsch 1722. 24 x 20 cm. 24 Bll., 433 (recte 435) SS., 8 Bll. Mit gest. Textvignette, mehreren Textholzschnitten und 2 doppelblattgr. Tabellen. HPgt.
(Kanten berieben. Papierbedingt gebräunt bzw. stockfleckig. Rückendeckel mit kleiner Bezugsfehlstelle).
Wegele 680f. - Erste Ausgabe der politisch-historischen Lebensbeschreibungs Friedrichs I., Barbarossa (um 1123-1190). Mit wichtigen und genauen Verzeichnissen der Friedrich I. betreffenden Urkunden und genealogischen Tabellen. Heinrich v. Bünau (1697-1762) war Diplomat, Historiker, Büchersammler und später - als Graf von Bünau - erster Minister im Herzogtum Sachsen-Eisenach. Seine „Bedeutung liegt jedoch weniger in seiner staatsmännischen als in seiner wissenschaftlichen Thätigkeit ... (Bereits) 1722 erschien die erste bedeutende Frucht seiner historischen Studien unter dem Titel ‚Probe einer genauen und umständlichen Teutschen Kayser- und Reichs-Historie ...'“ (ADB), eine umfangreiche Vorarbeit zu seiner monumentalen ‚Teutschen Kayser- und Reichshistorie', die 1728-1743 erschien. Bünau wurde neben Mascov zum Begründer der neueren deutschen Geschichtsschreibung. Die Hilfsmittel für seine Arbeiten lieferte dem Grafen seine reiche, auch äußerlich kostbar ausgestattete Bibliothek, an der er seit 1725 sammelte. Die über 42000 Bände, anfangs in Dresden, später im Gut Nöthnitz bei Dresden aufgestellt, sollten zu einer Universalbibliothek werden, die mit großer Liberalität jedem Gelehrten zugänglich gemacht wurde. Von 1748-1754 war J. J. Winckelmann in Bünaus Nöthnitzer Bibliothek als Sekretär angestellt.