Los 760
J. W. v. Goethe, West-östlicher Divan. Stuttgard (sic!) 1819.
Schätzpreis
€ 250
Ausrufpreis
€ 0
Los:
760
Kategorie:
Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
West-oestlicher Divan. 19,4 x 11 cm. Mit gest. Frontispiz und gest. Titel von C. Ermer. 556 S. (S. 399/400 doppelt pag., S. 495/496 in der Paginierung übersprungen). Unbeschnittenes Exemplar. Interims-Umschlag.
((Leicht angerändert im Schnitt, vereinzelt etwas stockfleckig).)
Goethe, Joh. Wolfgang v. (und Marianne v. Willemer): West-oestlicher Divan. Stuttgard (sic!): Cottaische Buchhandlung 1819. 19,4 x 11 cm. Mit gest. Frontispiz und gest. Titel von C. Ermer. 556 SS. Unbeschnittenes Exemplar. Interims-Umschlag.
(Leicht angerändert im Schnitt, vereinzelt etwas stockfleckig).
Hagen 416. Goed. IV/3, 492, 110a. Fischer (Cotta) II, 1189. Borst 1312. - Zweiter Druck der Erstausgabe mit dem korrigierten eingefügten Viertelbogen (S. 7-10): "Während des Drucks ... wurde die fehlerhafte S. 9 des 1. Bogens durch einen Viertelbogen-Karton ... korrigiert". (s. Fischer). Dort wurde die falsche Inschrift "Talismane, Amulette, Abraxas, Insschriften und Siegel" korrigiert in "Talismane". S. 399/400 ist in der Paginierung doppelt vorhanden, S. 495/496 jedoch in der Paginierung übersprungen.
Goethes einziges Gemeinschaftswerk mit einer Frau. - Den Anstoß gab für Goethe die Lektüre des persischen Dichters Hafez. Die ersten Gedichte entstanden schon 1814, doch der größte Teil im Herbst 1815, als sich Goethe auf dem Landsitz der Willemers in der Nähe von Frankfurt aufhielt und sich eine leidenschaftliche Beziehung zur Frau seines Gastgebers, Marianne von Willemer, entwickelte. Den Abschluss fand der Gedichtzyklus während des letzten Treffens von Goethe und Marianne in Heidelberg im selben Jahr. - Die Autorschaft der Dichterin wurde erst 1869 durch eine Veröffentlichung von Hermann Grimm bekannt.
((Leicht angerändert im Schnitt, vereinzelt etwas stockfleckig).)
Goethe, Joh. Wolfgang v. (und Marianne v. Willemer): West-oestlicher Divan. Stuttgard (sic!): Cottaische Buchhandlung 1819. 19,4 x 11 cm. Mit gest. Frontispiz und gest. Titel von C. Ermer. 556 SS. Unbeschnittenes Exemplar. Interims-Umschlag.
(Leicht angerändert im Schnitt, vereinzelt etwas stockfleckig).
Hagen 416. Goed. IV/3, 492, 110a. Fischer (Cotta) II, 1189. Borst 1312. - Zweiter Druck der Erstausgabe mit dem korrigierten eingefügten Viertelbogen (S. 7-10): "Während des Drucks ... wurde die fehlerhafte S. 9 des 1. Bogens durch einen Viertelbogen-Karton ... korrigiert". (s. Fischer). Dort wurde die falsche Inschrift "Talismane, Amulette, Abraxas, Insschriften und Siegel" korrigiert in "Talismane". S. 399/400 ist in der Paginierung doppelt vorhanden, S. 495/496 jedoch in der Paginierung übersprungen.
Goethes einziges Gemeinschaftswerk mit einer Frau. - Den Anstoß gab für Goethe die Lektüre des persischen Dichters Hafez. Die ersten Gedichte entstanden schon 1814, doch der größte Teil im Herbst 1815, als sich Goethe auf dem Landsitz der Willemers in der Nähe von Frankfurt aufhielt und sich eine leidenschaftliche Beziehung zur Frau seines Gastgebers, Marianne von Willemer, entwickelte. Den Abschluss fand der Gedichtzyklus während des letzten Treffens von Goethe und Marianne in Heidelberg im selben Jahr. - Die Autorschaft der Dichterin wurde erst 1869 durch eine Veröffentlichung von Hermann Grimm bekannt.