Los 666

Biblia germanica. Köln 1571.

Schätzpreis
€ 900
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Los: 666
Kategorie: Alte Drucke bis 1600
Biblia germanica. - Catholische Bibell/ Das ist/ alle Bücher der H. Schrifft/ beide Alts un(d) Newen Testame(n)ts: Nach alter in christlicher Kyrche(n) gehabter Tra(n)slation trewlich verteutscht/ vnd mit vielen heilsamen Annotaten erleuchtet/ durch D. Johan Dietenberger. 2 Tle in 1 Bd. 37 x 24 cm. Mit 2 wdh. Holzschn.-Titeleinfassungen und zahlr. Textholzschn. von Virgil Solis. 8 Bl., DXXVIII; CLVI. Blindgepr. Schweinsldr des 17. Jhs.über Holzdeckeln auf sechs Bünden mit Buckel- und Schließbeschlägen.

((Ohne Schließen. Etwas berieben. Vorsätze später erneuert, vorne neu angefalzt. Haupttitel entlang der Titeleinfassung ausgeschnitten und aufgezogen, dabei alter Besitzvermerk ausgeschnitten. Die ersten Blätter mit kleiner teils durchgeätzter Rostspur durch die Einbandbeschläge im oberen und unteren Rand, am Schluss nur Vorsatzblätter betroffen. Zu Anfang mäßige Fingerspuren, gelegentlich schwach wasserrandig oder altersfleckig; schwach gebräunt. Die hinteren Vorsatzblätter mit Notizen und Federproben von Hand des frühen 19. Jhs).)

Biblia germanica. - Catholische Bibell/ Das ist/ alle Bücher der H. Schrifft/ beide Alts un(d) Newen Testame(n)ts: Nach alter in christlicher Kyrche(n) gehabter Tra(n)slation trewlich verteutscht/ vnd mit vielen heilsamen Annotaten erleuchtet/ durch D. Johan Dietenberger. 2 Tle. in 1 Bd. Köln: G. Calenius und J. Quentels Erben 1571. 37 x 24 cm. Mit 2 wdh. Holzschn.-Titeleinfassungen und zahlr. Textholzschnitten von Virgil Solis. 8 Bl., DXXVIII; CLVI. Blindgepr. Schweinsldr. des 17. Jhs. über Holzdeckeln auf sechs Bünden mit Buckel- und Schließbeschlägen.

(Ohne Schließen. Etwas berieben. Vorsätze später erneuert, vorne neu angefalzt. Haupttitel entlang der Titeleinfassung ausgeschnitten und aufgezogen, dabei alter Besitzvermerk ausgeschnitten. Die ersten Blätter mit kleiner teils durchgeätzter Rostspur durch die Einbandbeschläge im oberen und unteren Rand, am Schluss nur Vorsatzblätter betroffen. Zu Anfang mäßige Fingerspuren, gelegentlich schwach wasserrandig oder altersfleckig; schwach gebräunt. Die hinteren Vorsatzblätter mit Notizen und Federproben von Hand des frühen 19. Jhs).

VD16, B 2775. Wedewer, Johannes Dietenberger S. 474. Vgl. Darlow/Moule II, I 4200 (EA Mainz 1534).- 9. Auflage der berühmten "Dietenberger-Bibel", ein wörtlicher Wiederabdruck der 7. Auflage, die laut Wedewer alle vorhergehenden an äußerer Ausstattung übertrifft. - Dietenberger orientierte sich bei der Übersetzung des NT stark an Emser und übernahm die Apokryphen beinahe wortgenau von Leo Juda. Für die übrigen Teile nutzte er stark die Übertragung Luthers.
Im Spiegel eingeklebt ein handgemaltes und goldgehöhtes Wappenexlibris "Johann Melchior Mair", dat. 1652; vom selben Vorbesitzer ein Besitzeintrag ("J. M. Mayr") auf dem Titel zum NT. - Auf dem vorderen Vorsatzblatt Stempel der Zisterzienserabtei Himmerod.