Lot 975
Friedrich II. von Hohenstaufen, Über die Kunst mit Vögeln zu jagen. 2 Bde. Frankfurt 1964. Eines v. 850 Ex.
Estimate
€ 300
Starting Price
€ 200
Lot:
975
Category:
Book studies and writing, arts and decorative arts
Artist:
Friedrich II. von Hohenstaufen
Friedrich II. von Hohenstaufen: Über die Kunst mit Vögeln zu jagen. Unter Mitarbeit von Dagmar Odenthal übertragen und herausgegeben von Carl Arnold Willemsen. 2 Bde. Frankfurt a. M.: Insel 1964. 27,6 x 18,5 cm. Mit 20 Tafeln nach Miniaturen der Handschrift MS. fr. 12400 der Bibliothèque Nationale in Paris. 278 SS., 1 Bl.; 294 SS., 1 Bl. OrHPgt. (Willy Pingel, Heidelberg) mit blindgepr. Deckelvign. u. Rt. in Pp.-Schuber.
(Ecken und Kanten der Schuber berieben, eine Kante eingerissen, gebräunt bzw. lichtrandig. Ein Schuber am Rücken feuchtfleckig.)
Eines von 850 Ex. (GA 900). - Sarkowski 498. - Erste deutsche Übersetzung des Falknereibuchs Friedrichs II. - „Nach wie vor bleibt es beschämend, daß sich in Deutschland zwar Bearbeiter und Verleger für alttibetanische Hochzeitsgesänge und feuerländische Kleinplastik finden, aber nicht für dieses stofflich wie geistesgeschichtlich ungemein interessante Werk des schließlich bedeutendsten Monarchen des deutschen Mittelalters“, klagte Ernst Kantorowicz, Biograph des Hohenstaufen-Kaisers, als er auf die wenigen Schriften hinwies, die vor 1930 die ornithologische Arbeit Friedrichs II. gewürdigt hatten. 1942 erschien der lateinische Text erstmals vollständig in zwei Bänden, ebenfalls herausgegeben von Carl Arnold Willemsen im Insel-Verlag, zwanzig Jahre später die durch Farbreproduktionen aus einer illuminierten französischen Handschrift des Werks bereicherte Ausgabe in deutscher Sprache. - Ohne den 1970 erschienenen Kommentarband.
(Ecken und Kanten der Schuber berieben, eine Kante eingerissen, gebräunt bzw. lichtrandig. Ein Schuber am Rücken feuchtfleckig.)
Eines von 850 Ex. (GA 900). - Sarkowski 498. - Erste deutsche Übersetzung des Falknereibuchs Friedrichs II. - „Nach wie vor bleibt es beschämend, daß sich in Deutschland zwar Bearbeiter und Verleger für alttibetanische Hochzeitsgesänge und feuerländische Kleinplastik finden, aber nicht für dieses stofflich wie geistesgeschichtlich ungemein interessante Werk des schließlich bedeutendsten Monarchen des deutschen Mittelalters“, klagte Ernst Kantorowicz, Biograph des Hohenstaufen-Kaisers, als er auf die wenigen Schriften hinwies, die vor 1930 die ornithologische Arbeit Friedrichs II. gewürdigt hatten. 1942 erschien der lateinische Text erstmals vollständig in zwei Bänden, ebenfalls herausgegeben von Carl Arnold Willemsen im Insel-Verlag, zwanzig Jahre später die durch Farbreproduktionen aus einer illuminierten französischen Handschrift des Werks bereicherte Ausgabe in deutscher Sprache. - Ohne den 1970 erschienenen Kommentarband.