Lot 912
F. Nausea, Libri Mirabilium septem. Köln 1532. (1 weiteres Werk angebunden).
Estimate
€ 1.200
Starting Price
€ 800
Hammer Price
€ 1.000
Lot:
912
Category:
Old prints up to 1600
Artist:
Friedrich Nausea
Nausea, Friedrich: Libri mirabilium septem. Köln: Peter Quentell 1532. 19,8 x 14,3 cm. Mit 29 Textholzschnitten, davon 26 von Anton Woensam, ein weiterer von einem unbekannten Künstler (dreifach). 6 nn., LXVI Bll. (recte LXXVI, letztes Bl. falsch gez.); (Lagen: x⁶, A-T⁴). Mod. Pp.
(Kleiner, oberflächlicher Bezugsdefekt am Rücken. Titel mit hs. Besitzvermerk in brauner Tinte, Vorblatt und Titel altersfleckig. Die ersten vier Lagen mit 2 kleinen Heftlöchern im Außensteg. Kaum gebräunt oder fleckig.)
VD16 N 250. Zinner 1498. Merlo, Woensam 95-120. - Erster und einziger Druck des Wunderbuches. Der katholische Reformtheologe Friedrich Nausea (1496-1552), der spätere Bischof von Wien, schildert darin ungewöhnliche Himmelserscheinungen, Wundergeburten, Erdbeben und weitere bemerkenswerte Naturereignisse. Die Bücher 6 und 7, die in fortlaufender Foliierung, jedoch mit eigenem Titel eingebunden sind, waren bereits 1531 in einem Mainzer Druck erschienen. Sie sind Kaiser Ferdinand I. gewidmet und behandeln den Halleyschen Kometen von 1531 und das Mainzer Erdbeben von 1528.
(Kleiner, oberflächlicher Bezugsdefekt am Rücken. Titel mit hs. Besitzvermerk in brauner Tinte, Vorblatt und Titel altersfleckig. Die ersten vier Lagen mit 2 kleinen Heftlöchern im Außensteg. Kaum gebräunt oder fleckig.)
VD16 N 250. Zinner 1498. Merlo, Woensam 95-120. - Erster und einziger Druck des Wunderbuches. Der katholische Reformtheologe Friedrich Nausea (1496-1552), der spätere Bischof von Wien, schildert darin ungewöhnliche Himmelserscheinungen, Wundergeburten, Erdbeben und weitere bemerkenswerte Naturereignisse. Die Bücher 6 und 7, die in fortlaufender Foliierung, jedoch mit eigenem Titel eingebunden sind, waren bereits 1531 in einem Mainzer Druck erschienen. Sie sind Kaiser Ferdinand I. gewidmet und behandeln den Halleyschen Kometen von 1531 und das Mainzer Erdbeben von 1528.