Lot 847
Rembrandt. Die Windmühle. 1641. Radierung. Bartsch 233; New Hollstein 200
Estimate
€ 40.000
Starting Price
€ 25.000
Lot:
847
Category:
Prints
Artist:
Rembrandt Harmensz. van Rijn
REMBRANDT HARMENSZ. VAN RIJN
Die Windmühle 1641
Radierung und Kaltnadel auf Bütten. 14,2 x 21,0 cm. Bartsch 233; New Hollstein 200.
(Mit minimalem Rändchen um die Plattenkante. Schwacher Fleck oben in der Mitte. Mehrere dünne Stellen, teils rückseitig angefasert. Womöglich fachkundig gereinigt.)
Einziger Druckzustand, mit Wisch- bzw. Ätzspuren, sowie feinem Krakelee in der Luft. Druck in der rechten unteren Ecke minimal verrutscht, sonst klar. – Rembrandt, der als Sohn eines Müllers in Leiden geboren war, widmet sich dem Sujet mit naturalistischer Detailtreue, was vermuten lässt, dass er das Motiv, zumindest in Teilen, vor Ort anfertigte. Die grautonigen und gewischten Spuren in der Platte sind wohl durch eine Behandlung der Platte mit Sulfurpaste entstanden. Dargestellt ist die sog. "kleine Stinkmühle", welche sich am südlichen Rand der westlich verlaufenden Amsterdamer Stadtmauer befand und von der Ledererguilde zum Gerben mit Lebertran benutzt wurde, wodurch sie ihren Spitznamen erhielt.
Die Windmühle 1641
Radierung und Kaltnadel auf Bütten. 14,2 x 21,0 cm. Bartsch 233; New Hollstein 200.
(Mit minimalem Rändchen um die Plattenkante. Schwacher Fleck oben in der Mitte. Mehrere dünne Stellen, teils rückseitig angefasert. Womöglich fachkundig gereinigt.)
Einziger Druckzustand, mit Wisch- bzw. Ätzspuren, sowie feinem Krakelee in der Luft. Druck in der rechten unteren Ecke minimal verrutscht, sonst klar. – Rembrandt, der als Sohn eines Müllers in Leiden geboren war, widmet sich dem Sujet mit naturalistischer Detailtreue, was vermuten lässt, dass er das Motiv, zumindest in Teilen, vor Ort anfertigte. Die grautonigen und gewischten Spuren in der Platte sind wohl durch eine Behandlung der Platte mit Sulfurpaste entstanden. Dargestellt ist die sog. "kleine Stinkmühle", welche sich am südlichen Rand der westlich verlaufenden Amsterdamer Stadtmauer befand und von der Ledererguilde zum Gerben mit Lebertran benutzt wurde, wodurch sie ihren Spitznamen erhielt.