Lot 808
E. Schedius, De diis Germanis. Halle/Saale 1728.
Estimate
€ 200
Starting Price
€ 140
Hammer Price
€ 140
Lot:
808
Category:
History, cultural history and miscellaneous
Artist:
Elias Schedius
Schedius, Elias: De Diis Germanis sive veteri Germanorum, Gallorum, Britanorum Vandalorum religione syngrammata quatuor cum figuris aeneis. Notis et observationibus illustravit Joannes Jarkius. Accedit praefatio Jo. Alberti Fabricii .... et appendicis loco Jo. Georg. Keysleri ... diss. de cultu solis, Freji et Othini. Halle: Krug 1728. 17 x 10,2 cm. Mit gest. Front. und 8 Kupfertafeln. 15 Bll., 771 (recte 789) S., 1 nn. S., 17 Bll. Pgt. mit hs. Rt. und Bibliotheksschildchen.
(Etwas berieben, Rücken sporfleckig. Titelbl. mit restauriertem Eckausriss; gestempelt. Vereinzelt geringe Altersspuren, kleinere Eselsohren.)
VD18 11365803. - Spätere Ausgabe der erstmals 1648 veröffentlichten Schrift des Sprachwissenschaftlers Elias Schedius (1615-1641): "Allgemeiner bekannt ist seine Schrift „De diis Germanis s. veteri Germanorum, Gallorum, Britannorum, Vandalorum religione gyngrammata quatuor“, die erst 1648 zu Amsterdam durch seinen Vater veröffentlicht, dann aber wiederholt, zuletzt 1728 durch Jarke und Fabricius, aufgelegt wurde. Durch Selden's Werk „De dis Syris“ (1617) angeregt, trägt der 21jährige Verfasser mit großem Fleiß, aber, was nicht Wunder nehmen kann, ohne Kritik zusammen, was Griechen und Römer und mittelalterliche Chronisten von den Göttern der nordischen Völker, von ihren Priestern und heiligen Bräuchen, von ihrem Heroen- und Dämonencult berichtet und gefabelt haben, und verbindet es durch oft gewagte Vermuthungen und haarsträubende Etymologien. Da die Edda ihm noch verschlossen war, konnte er auch zu keiner klaren Erkenntniß des germanischen Götterglaubens gelangen.." (ADB XXX, 662). - Exlibris der Königlich Deutschen Gesellschaft zu Königsberg (K.D.G.).
(Etwas berieben, Rücken sporfleckig. Titelbl. mit restauriertem Eckausriss; gestempelt. Vereinzelt geringe Altersspuren, kleinere Eselsohren.)
VD18 11365803. - Spätere Ausgabe der erstmals 1648 veröffentlichten Schrift des Sprachwissenschaftlers Elias Schedius (1615-1641): "Allgemeiner bekannt ist seine Schrift „De diis Germanis s. veteri Germanorum, Gallorum, Britannorum, Vandalorum religione gyngrammata quatuor“, die erst 1648 zu Amsterdam durch seinen Vater veröffentlicht, dann aber wiederholt, zuletzt 1728 durch Jarke und Fabricius, aufgelegt wurde. Durch Selden's Werk „De dis Syris“ (1617) angeregt, trägt der 21jährige Verfasser mit großem Fleiß, aber, was nicht Wunder nehmen kann, ohne Kritik zusammen, was Griechen und Römer und mittelalterliche Chronisten von den Göttern der nordischen Völker, von ihren Priestern und heiligen Bräuchen, von ihrem Heroen- und Dämonencult berichtet und gefabelt haben, und verbindet es durch oft gewagte Vermuthungen und haarsträubende Etymologien. Da die Edda ihm noch verschlossen war, konnte er auch zu keiner klaren Erkenntniß des germanischen Götterglaubens gelangen.." (ADB XXX, 662). - Exlibris der Königlich Deutschen Gesellschaft zu Königsberg (K.D.G.).