Lot 1285
P. Cassirer (Hrsg.), Der Bildermann. 18 Hefte in 1 Bd. Berlin 1916.
Estimate
€ 1.600
Starting Price
€ 1.100
Lot:
1285
Category:
Literature of the 20th century
Der Bildermann. Erster Jahrgang Nr. 1-18 (= alles).
35,4 x 27 cm..
((Einband berieben und gering bestoßen. Vorderdeckel halbseitig verfärbt bzw. verblichen. Rücken leicht fleckig. Fliegende Vorsätze gebräunt. Blatt 2 von Heft Nr. 4 mit Fehlstelle am unteren rechten Rand, jedoch ohne Beschädigung der Lithoghraphie.).)
PAUL CASSIRER (HRSG.)
DER BILDERMANN. Erster Jahrgang Nr. 1-18 (= alles). Berlin: P. Cassirer 1916. 35,4 x 27 cm. Mit 85 OrLith. von E. Heckel, E. L. Kirchner, O. Kokoschka, K. Kollwitz, M. Liebermann, O. Müller, M. Slevogt u. a. Titel, Hefte 1-18 mit je 2 Bll., Zwischentitel, 8 Bll. Lieder, 10 Bll. Beilagen. OrHPgt. mit Rt.
(Einband berieben und gering bestoßen. Vorderdeckel halbseitig verfärbt bzw. verblichen. Rücken leicht fleckig. Fliegende Vorsätze gebräunt. Blatt 2 von Heft Nr. 4 mit Fehlstelle am unteren rechten Rand, jedoch ohne Beschädigung der Lithographien.)
Söhn HDO, 106. Jentsch 25. - Vollständiges Exemplar der wichtigen expressionistischen Zeitschrift, die als Fortsetzung der ebenfalls von Paul Cassirer verlegten „Kriegszeit - Künstlerflugblätter“ erschien, aufgrund der gemäßigt pazifistischen Themen jedoch kein wirtschaftlicher Erfolg gewesen ist. Ab Heft 3 mit dem Untertitel „Steinzeichnungen fürs deutsche Volk“ erschienen. - Der deutsche Kunsthändler und Verleger jüdischer Herkunft, Paul Cassirer (1871-1926), zählte zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Berliner Kunstszene. Er gründete 1908 die Pan-Presse, deren Publikationen impressionistischen wie expressionistischen Künstlern zum Durchbruch verhalfen. Cassirer verstand sich nicht nur darauf, Kunst in seinem „Kunstsalon“ in der Viktoriastraße und in den verschiedenen von ihm herausgegebenen Zeitschriften zu vermarkten und zu verkaufen, sondern machte die neuen Strömungen der Kunst den Menschen zugänglich, zeigte unverkäufliche Werke und organisierte bedeutende Ausstellungen in Zusammenarbeit mit Paul Durand-Ruel..
35,4 x 27 cm..
((Einband berieben und gering bestoßen. Vorderdeckel halbseitig verfärbt bzw. verblichen. Rücken leicht fleckig. Fliegende Vorsätze gebräunt. Blatt 2 von Heft Nr. 4 mit Fehlstelle am unteren rechten Rand, jedoch ohne Beschädigung der Lithoghraphie.).)
PAUL CASSIRER (HRSG.)
DER BILDERMANN. Erster Jahrgang Nr. 1-18 (= alles). Berlin: P. Cassirer 1916. 35,4 x 27 cm. Mit 85 OrLith. von E. Heckel, E. L. Kirchner, O. Kokoschka, K. Kollwitz, M. Liebermann, O. Müller, M. Slevogt u. a. Titel, Hefte 1-18 mit je 2 Bll., Zwischentitel, 8 Bll. Lieder, 10 Bll. Beilagen. OrHPgt. mit Rt.
(Einband berieben und gering bestoßen. Vorderdeckel halbseitig verfärbt bzw. verblichen. Rücken leicht fleckig. Fliegende Vorsätze gebräunt. Blatt 2 von Heft Nr. 4 mit Fehlstelle am unteren rechten Rand, jedoch ohne Beschädigung der Lithographien.)
Söhn HDO, 106. Jentsch 25. - Vollständiges Exemplar der wichtigen expressionistischen Zeitschrift, die als Fortsetzung der ebenfalls von Paul Cassirer verlegten „Kriegszeit - Künstlerflugblätter“ erschien, aufgrund der gemäßigt pazifistischen Themen jedoch kein wirtschaftlicher Erfolg gewesen ist. Ab Heft 3 mit dem Untertitel „Steinzeichnungen fürs deutsche Volk“ erschienen. - Der deutsche Kunsthändler und Verleger jüdischer Herkunft, Paul Cassirer (1871-1926), zählte zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Berliner Kunstszene. Er gründete 1908 die Pan-Presse, deren Publikationen impressionistischen wie expressionistischen Künstlern zum Durchbruch verhalfen. Cassirer verstand sich nicht nur darauf, Kunst in seinem „Kunstsalon“ in der Viktoriastraße und in den verschiedenen von ihm herausgegebenen Zeitschriften zu vermarkten und zu verkaufen, sondern machte die neuen Strömungen der Kunst den Menschen zugänglich, zeigte unverkäufliche Werke und organisierte bedeutende Ausstellungen in Zusammenarbeit mit Paul Durand-Ruel..