Lot 130
E. Kästner. 1 Dankesgedicht, 1 Postkarte u. 1 Solo-Autogramm m. Begleitschreiben v. L. Enderle-Kästner. 1947-64.
Estimate
€ 300
Starting Price
€ 200
Lot:
130
Category:
1 Dankesgedicht, 1 Postkarte u. 1 Solo-Autogramm m. Begleitschreiben v. Luiselotte Enderle-Kästner.
Kästner, Erich (Dresden 1899 - 1974 München)
1 e. Dankesgedicht m. U., 1 e. Postkarte m. U. u. 1 Solo-Autogramm m. Begleitschreiben v. Luiselotte Enderle-Kästner.
1) Kästner, Erich: E. Dankesgedicht m. U. O. O., 1964. 1 Seite. 21 x 14,5 cm. - Eigenhändiges Gedicht in blauer Tinte.
„An die Gratulanten
Tausend Wünsche sind gekommen,
pausenlos von früh bis spät,
und ich hab sie (auch die frommen)
Kurzerhand beim Wort genommen
und vorm Fenster ausgesät.
Vorhin hab ich die Gardinen.
War es Täuschung? Sah ich's grünen?
Werden's Blumen? Bleibt's Papier?
Sollt' es blühen, lag's an Ihnen.
Wird es nichts, dann liegt's an mir.“
2) Kästner, Erich: E. Postkarte m. U. Fuchsstraße 2, München-Schwabing, 9. Dezember 1947. 2 Seiten. 14,7 x 10,1 cm. - An den bibliophilen Verleger, Autographensammler und Gründer der Schweizer Vereinigung Oltner Bücherfreunde (VOB), William Matheson. Kästner teilt Matheson mit, sein Londoner Verleger habe ihm geschrieben, dass dieser „mit unserm Plan, ein Bändchen gereimter Epigramme für VOB herauszubringen, in einer Maximalauflage von 1500 Expl., einverstanden ist“. Kästner beabsichtigt, „etwa 40 Epigr. abtippen“ zu lassen und sie an Matheson zu schicken.
3) Kästner, Erich: E. Autogrammkarte m. Begleitschreiben von Luiselotte Enderle-Kästner m. U. Flemingstraße 52, München 27, 19. Juni 1964 (Begleitschreiben); O. O., April 1965 (Autogrammkarte). - Luiselotte Enderle-Kästner dankt dem Adressaten für dessen lieben Brief und erklärt, dass Erich Kästner „infolge längerer Abwesenheit“ nicht antworten könne. Zurzeit gäbe es keine Bilder, weswegen sich der Adressat mit einem Solo-Autogramm begnügen müsse. - Die Autogrammkarte ist verso an Helmut Milkereit aus Oberhausen adressiert. (Autogrammkarte mit Montageresten recto in die Unterschrift hineinragend.)
Kästner, Erich (Dresden 1899 - 1974 München)
1 e. Dankesgedicht m. U., 1 e. Postkarte m. U. u. 1 Solo-Autogramm m. Begleitschreiben v. Luiselotte Enderle-Kästner.
1) Kästner, Erich: E. Dankesgedicht m. U. O. O., 1964. 1 Seite. 21 x 14,5 cm. - Eigenhändiges Gedicht in blauer Tinte.
„An die Gratulanten
Tausend Wünsche sind gekommen,
pausenlos von früh bis spät,
und ich hab sie (auch die frommen)
Kurzerhand beim Wort genommen
und vorm Fenster ausgesät.
Vorhin hab ich die Gardinen.
War es Täuschung? Sah ich's grünen?
Werden's Blumen? Bleibt's Papier?
Sollt' es blühen, lag's an Ihnen.
Wird es nichts, dann liegt's an mir.“
2) Kästner, Erich: E. Postkarte m. U. Fuchsstraße 2, München-Schwabing, 9. Dezember 1947. 2 Seiten. 14,7 x 10,1 cm. - An den bibliophilen Verleger, Autographensammler und Gründer der Schweizer Vereinigung Oltner Bücherfreunde (VOB), William Matheson. Kästner teilt Matheson mit, sein Londoner Verleger habe ihm geschrieben, dass dieser „mit unserm Plan, ein Bändchen gereimter Epigramme für VOB herauszubringen, in einer Maximalauflage von 1500 Expl., einverstanden ist“. Kästner beabsichtigt, „etwa 40 Epigr. abtippen“ zu lassen und sie an Matheson zu schicken.
3) Kästner, Erich: E. Autogrammkarte m. Begleitschreiben von Luiselotte Enderle-Kästner m. U. Flemingstraße 52, München 27, 19. Juni 1964 (Begleitschreiben); O. O., April 1965 (Autogrammkarte). - Luiselotte Enderle-Kästner dankt dem Adressaten für dessen lieben Brief und erklärt, dass Erich Kästner „infolge längerer Abwesenheit“ nicht antworten könne. Zurzeit gäbe es keine Bilder, weswegen sich der Adressat mit einem Solo-Autogramm begnügen müsse. - Die Autogrammkarte ist verso an Helmut Milkereit aus Oberhausen adressiert. (Autogrammkarte mit Montageresten recto in die Unterschrift hineinragend.)