Lot 262
Ottilie v. Goethe, e. Brief m. U.; o. O. (Weimar) u. Dat. - Mit 2 mont. Schreibfederkielen ihres Schwiegervaters J. W.v. Goethe.
Estimate
€ 9.000
Starting Price
€ 8.000
Lot:
262
Category:
E. Brief m. U.; 7 Zeilen in Quer-Quart, am unteren Rand mit naturfarbenem Zwirn befestigt zwei benutzte Federkiele aus dem Gebrauch J. W. v. Goethes.
((Blatt auf Karton aufgezogen, maßig gebräunt.))
Goethes Schreibfedern. - Goethe, Ottilie v. (geb. von Pogwisch; Danzig 1796 - 1872 Weimar); Schwiegertochter von Joh. Wolfg. v. Goethe. E. Brief m. U.; [Weimar, o. Dat.]. 7 Zeilen in Quer-Quart, am unteren Rand mit naturfarbenem Zwirn befestigt zwei benutzte Federkiele aus dem Gebrauch J. W. v. Goethes.
(Blatt auf Karton aufgezogen, mäßig gebräunt.)
"Mein Schwiegervater trägt mir auf Ihnen zu sagen daß er sehr bedauert Ihre Wünsche nicht erfüllen zu können, daß aber seine Zeit von alte Bekannten die in diesem Augenblick hier sind ganz in Anspruch genommen ist. / Ihre ergebenste / Ottilie v Goethe."
In den 1820er Jahren unternahm die Empfängerin des Goethe-Andenkens, Frau Wilhelmine Taschner (1805-1882), Gattin des Sanitätsrats Dr. Friedrich Taschner in Eisenach, eine Reise nach Weimar, wo sie sich an die befreundete Ottilie v. Goethe, die Schwiegertochter von Johann Wolfgang v. Goethe, mit der Bitte wandte, beim Dichter vorgelassen zu werden und eventuell ein kleines Andenken von ihm zu erhalten. Darauf erhielt sie von Ottilie die zwei Schreibfedern ihres Schwiegervaters mit den beigefügten Zeilen.
Nach dem Tod von Wilhelmine Taschner übergab ihr Gatte die Stücke an seine Pflegetochter Else Dröseke, die sich mit Prof. F. E. Brandstätter in Witten vermählte. Ende der 20er Jahre erwarb der Wittener Kaufmann Paul Geiß die Goethe-Federn über einen Bekannten aus dem Nachlass des Prof. Brandstätter. Aus dessen Nachlass in direkter Verwandtschaft wird das Schriftsück mit den Goethe-Schreibfedern angeboten. - Der Vorbesitz ist durch mehrere beigefügte Schreiben, u.a. aus der Familie aus dem 19. Jh. und des Frankfurter Goethe-Museums aus dem Jahr 1940, dokumentiert.
((Blatt auf Karton aufgezogen, maßig gebräunt.))
Goethes Schreibfedern. - Goethe, Ottilie v. (geb. von Pogwisch; Danzig 1796 - 1872 Weimar); Schwiegertochter von Joh. Wolfg. v. Goethe. E. Brief m. U.; [Weimar, o. Dat.]. 7 Zeilen in Quer-Quart, am unteren Rand mit naturfarbenem Zwirn befestigt zwei benutzte Federkiele aus dem Gebrauch J. W. v. Goethes.
(Blatt auf Karton aufgezogen, mäßig gebräunt.)
"Mein Schwiegervater trägt mir auf Ihnen zu sagen daß er sehr bedauert Ihre Wünsche nicht erfüllen zu können, daß aber seine Zeit von alte Bekannten die in diesem Augenblick hier sind ganz in Anspruch genommen ist. / Ihre ergebenste / Ottilie v Goethe."
In den 1820er Jahren unternahm die Empfängerin des Goethe-Andenkens, Frau Wilhelmine Taschner (1805-1882), Gattin des Sanitätsrats Dr. Friedrich Taschner in Eisenach, eine Reise nach Weimar, wo sie sich an die befreundete Ottilie v. Goethe, die Schwiegertochter von Johann Wolfgang v. Goethe, mit der Bitte wandte, beim Dichter vorgelassen zu werden und eventuell ein kleines Andenken von ihm zu erhalten. Darauf erhielt sie von Ottilie die zwei Schreibfedern ihres Schwiegervaters mit den beigefügten Zeilen.
Nach dem Tod von Wilhelmine Taschner übergab ihr Gatte die Stücke an seine Pflegetochter Else Dröseke, die sich mit Prof. F. E. Brandstätter in Witten vermählte. Ende der 20er Jahre erwarb der Wittener Kaufmann Paul Geiß die Goethe-Federn über einen Bekannten aus dem Nachlass des Prof. Brandstätter. Aus dessen Nachlass in direkter Verwandtschaft wird das Schriftsück mit den Goethe-Schreibfedern angeboten. - Der Vorbesitz ist durch mehrere beigefügte Schreiben, u.a. aus der Familie aus dem 19. Jh. und des Frankfurter Goethe-Museums aus dem Jahr 1940, dokumentiert.