Lot 1995
J. Gotthelf, Geld und Geist oder: Die Versöhnung. 3 Tle in 1 Bd.Solothurn/Berlin 1843.
Estimate
€ 300
Starting Price
€ 300
Lot:
1995
Category:
Literature from the 17th to 19th century
Geld und Geist oder: Die Versöhnung. 3 Tle. in 1 Bd. 17,8 x 10,4 cm. 1 Bl., 158, 159 SS., 1 nn. S., 174 SS. Mod. HLdr. mit Rs.
((Vorsätze erneuert. Etwas feucht- und fingerfleckig, 1 Bl. mit repariertem Randeinriss, t. fingerfleckig und wurmstichig im Rand).)
Gotthelf, Jeremias [d.i. Albert Bitzius]: Geld und Geist oder: Die Versöhnung. 3 Tle. in 1 Bd. Solothurn u. Berlin: J. Springer 1843. 17,8 x 10,4 cm. 1 Bl., 158, 159 SS., 1 nn. S., 174 SS. Mod. HLdr. mit Rs.
(Vorsätze erneuert. Etwas feucht- und fingerfleckig, 1 Bl. mit repariertem Randeinriss, t. fingerfleckig und wurmstichig im Rand).
WG 17. - Erste Ausgabe. - "Dieser Roman gehört der zweiten Schaffensperiode des Dichters an, in der den anklagenden, polemischen Frühwerken Romane und Erzählungen folgten, die das Bauernleben in seiner harmonischen Einheit mit den Gesetzen einer höheren Welt darstellen" (KLL IX, 3831). "Obwohl schon früh von instinktsicheren Beurteilern (so Gottfried Keller) als erzählerisches Genie geahnt, wurde G. lange als Vertreter der mundartlich gefärbten, sentimental-verharmlosend-fälschenden Dorfgeschichte in der Art B. Auerbachs und später als Vorläufer der einschlägigen Bestrebungen sowohl des Naturalismus als auch der Heimatkunst missverstanden. Er ist ebenso einer der bedeutendsten Prosaepiker deutscher Zunge wie ein der Weltliteratur angehörender Dichter, für dessen ständig sich steigernde Wirkung die wachsende Zahl der Werkausgaben und der Übersetzungen zeugt" (NDB VI, 679 ff.).
((Vorsätze erneuert. Etwas feucht- und fingerfleckig, 1 Bl. mit repariertem Randeinriss, t. fingerfleckig und wurmstichig im Rand).)
Gotthelf, Jeremias [d.i. Albert Bitzius]: Geld und Geist oder: Die Versöhnung. 3 Tle. in 1 Bd. Solothurn u. Berlin: J. Springer 1843. 17,8 x 10,4 cm. 1 Bl., 158, 159 SS., 1 nn. S., 174 SS. Mod. HLdr. mit Rs.
(Vorsätze erneuert. Etwas feucht- und fingerfleckig, 1 Bl. mit repariertem Randeinriss, t. fingerfleckig und wurmstichig im Rand).
WG 17. - Erste Ausgabe. - "Dieser Roman gehört der zweiten Schaffensperiode des Dichters an, in der den anklagenden, polemischen Frühwerken Romane und Erzählungen folgten, die das Bauernleben in seiner harmonischen Einheit mit den Gesetzen einer höheren Welt darstellen" (KLL IX, 3831). "Obwohl schon früh von instinktsicheren Beurteilern (so Gottfried Keller) als erzählerisches Genie geahnt, wurde G. lange als Vertreter der mundartlich gefärbten, sentimental-verharmlosend-fälschenden Dorfgeschichte in der Art B. Auerbachs und später als Vorläufer der einschlägigen Bestrebungen sowohl des Naturalismus als auch der Heimatkunst missverstanden. Er ist ebenso einer der bedeutendsten Prosaepiker deutscher Zunge wie ein der Weltliteratur angehörender Dichter, für dessen ständig sich steigernde Wirkung die wachsende Zahl der Werkausgaben und der Übersetzungen zeugt" (NDB VI, 679 ff.).