Lot 375
E. Weller, Die Freiheitsbestrebungen der Deutschen. Leipzig 1847.
Estimate
€ 400
Starting Price
€ 340
Lot:
375
Category:
Die Freiheitsbestrebungen der Deutschen im 18. und 19. Jahrhundert, dargestellt in Zeugnissen ihrer Literatur. 15 x 10 cm. 344 SS. HLn.
((Einband berieben. Gebräunt, etwas stockfleckig. Einige Bleistiftanstreichungen).)
Weller, Emil: Die Freiheitsbestrebungen der Deutschen im 18. und 19. Jahrhundert, dargestellt in Zeugnissen ihrer Literatur. Leipzig: E. O. Weller 1847. 15 x 10 cm. 344 SS. HLn.
(Einband berieben. Gebräunt, etwas stockfleckig. Einige Bleistiftanstreichungen).
Stammhammer I, 261 (nur 2. Ausgabe von 1849). - Seltene erste Ausgabe. Emil Ottokar Weller (1823-1886), Bibliograph, Verleger und Sozialist, ficht im Vorwort scharf gegen Religion, Fürstenherrschaft, Plutokratie und Reaktion, verurteilt das Geschwätz der Ökonomisten von Nationalreichtum, Eigentum und Erbrecht ebenso wie das verhärtete Herz der Besitzenden und postuliert: „Die Gewißheit einer besseren Zukunft liegt (allein) in dem Bewußtsein des Arbeiters.“ In seiner Darstellung erwähnt er Thomas Morus, Campanella, Wekhrlin, Heinrich Würzer, Knigge, Joh. Chr. Edelmann, J. G. Forster, G. A. Rebmann, Moser, Hippel, Liscov, J. A. Geßner, Lessing, Saul Ascher, G. A. Wirth u.v.a., stellt die Persönlichkeiten dar und zitiert aus deren Schriften. Weller berichtet auch über zahlreiche anonyme kritische Schriften, meist aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
((Einband berieben. Gebräunt, etwas stockfleckig. Einige Bleistiftanstreichungen).)
Weller, Emil: Die Freiheitsbestrebungen der Deutschen im 18. und 19. Jahrhundert, dargestellt in Zeugnissen ihrer Literatur. Leipzig: E. O. Weller 1847. 15 x 10 cm. 344 SS. HLn.
(Einband berieben. Gebräunt, etwas stockfleckig. Einige Bleistiftanstreichungen).
Stammhammer I, 261 (nur 2. Ausgabe von 1849). - Seltene erste Ausgabe. Emil Ottokar Weller (1823-1886), Bibliograph, Verleger und Sozialist, ficht im Vorwort scharf gegen Religion, Fürstenherrschaft, Plutokratie und Reaktion, verurteilt das Geschwätz der Ökonomisten von Nationalreichtum, Eigentum und Erbrecht ebenso wie das verhärtete Herz der Besitzenden und postuliert: „Die Gewißheit einer besseren Zukunft liegt (allein) in dem Bewußtsein des Arbeiters.“ In seiner Darstellung erwähnt er Thomas Morus, Campanella, Wekhrlin, Heinrich Würzer, Knigge, Joh. Chr. Edelmann, J. G. Forster, G. A. Rebmann, Moser, Hippel, Liscov, J. A. Geßner, Lessing, Saul Ascher, G. A. Wirth u.v.a., stellt die Persönlichkeiten dar und zitiert aus deren Schriften. Weller berichtet auch über zahlreiche anonyme kritische Schriften, meist aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.