Lot 713

Urbarium der Kirche Sankt Valentin zu Holzhausen. Niederbayerische Handschrift auf Pgt. 1540 - 1662.

Estimate
€ 2.500
Starting Price
€ 2.375
Lot: 713
Category:
Urbarium der Kirche St. Valentin (sandt Valtan) zu Holzhausen (Geisenhausen-Holzhausen, Niederbayern). Deutsche Handschrift auf Pergament. 230 x 147 mm. 28 Bll. (4 Bll. fol. 1, 8, 17 u. 27 leer). Kanzleischrift von mehreren Händen, mit Zusätzen aus dem 16. und 17. Jh. bis 1662. Gebunden in einen spätgotischen, blindgepr. Ledereinband über Holzdeckeln auf vier Bünden, mit ornamentierten und durchbrochenen Eck- und Mittelbeschlägen sowie zwei Schließen (Remboitage?). Die Deckel in Rahmenaufteilung mit Rolle aus Blumen in Vase, dar

((Durch Feuchtigkeitseinwirkung und Bereibungen ist die Schrift stellenw. stark berblasst bzw. nur noch schwer lesbar. Leichte bis mäßige Fingerspuren).)

Urbarium der Kirche St. Valentin (Sandt Valtan) zu Holzhausen (Geisenhausen-Holzhausen, Niederbayern). Angelegt 1540.
Deutsche Handschrift auf Pergament. 230 x 147 mm. 28 Bll. (4 Bll., fol. 1, 8, 17 u. 27, leer). Kanzleischrift von mehreren Händen, mit Zusätzen aus dem 16. und 17. Jh. bis 1662.
Das Urbar (od. Salbuch) wurde laut Vorwort im Jahr 1540 unter dem Grundherrn Jakob von Fraunhofen "auß den allten Salbuechern gezogen gemacht vnd beschriben". Es enthält "die Ewigen Jerlichen Stifft vnnd gulten", "die Jerlichen gulten So auff Lossung versetzt sein", "die Guetter vnd Ackern Darin sandt Valtan den Zehendt hat", "die gesriffen Jartag wie vnnd wan man dieselben halten soll", "die ausgab so man dene Pfarrergsellen, Guster, vnnd anderen vom Gotzhauß zugebn schuldig ist", u.a.
Gebunden in einen spätgotischen, blindgepr. Ledereinband über Holzdeckeln auf vier Bünden, mit ornamentierten und durchbrochenen Eck- und Mittelbeschlägen sowie zwei Schließen (Remboitage?). Die Deckel in Rahmenaufteilung mit Rolle aus Blumen in Vase, darüber ein Mohrenkönigskopf, diese Rolle auf dem Vorderdeckel außen und im Mittelfeld, auf dem Hinterdeckel im mittleren Rahmen, vorn freie Rosettenstempel, hinten Rosetten und Einzelstempel mit Füllhörnern.

(Durch Feuchtigkeitseinwirkung und Bereibungen ist die Schrift stellenw. stark verblasst bzw. nur noch schwer lesbar. Leichte bis mäßige Fingerspuren).