Lot 340

Philipp Moritz v. Bayern. Brief m. U. Rom, 27.I.1719. Zur Wahl des Fürstbischofs von Münster. Dazu: Heigel, Wahl des Prinzen Ph. Moritz. 1900.

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€ 300
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Lot: 340
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Brief m. U. 2 Seiten auf Quartbogen. In lateinischer Sprache.

Philipp Moritz, Herzog von Bayern (Brüssel 1698-1719 Rom). Brief m. U.; Rom, 27.I.1719. In lateinischer Sprache. 2 Seiten auf Quartbogen.

(Blatt am rechten und unteren Rand bis an den Textspiegel beschnitten, dabei die manu-propria-Abkürzung unten etwas angeschnitten. Ein Siegel fehlt).

Philipp Moritz bekräftigt gegenüber dem Münsteraner Domkapitel seine Ansprüche auf den Bischofstitel von Münster.
Die bevorstehende Wahl zum Nachfolger des am 25. Dez. 1718 verstorbenen Bischofs von Münster Franz Arnold Frhr. von Wolff-Metternich war für den 21. März angesetzt. - Prinz Philipp Moritz hielt sich seit 1716 zusammen mit seinem jüngeren Bruder Clemens August zu Studien in Rom auf. Am 12. März starb Philipp Moritz an einem Schlaganfall nach einer Maserninfektion. In Unkenntnis seines plötzlichen Todes war er am 14. März zum Bischof von Paderborn und am 21. März zum Bischof von Münster gewählt worden. - Bedingt durch den unerwarteten Tod folgte ihm 1719 sein Bruder Clemens August als Fürstbischof von Münster und Paderborn in einstimmiger Wahl nach.
Dazu: Heigel, Karl Theodor: Die Wahl des Prinzen Philipp Moriz von Bayern zum Bischof von Paderborn und Münster. In: Sitzungsberichte der philosoph.-philolog. Classe der k. b. Akademie der Wissenschaften. 1899. Bd. II. Heft III. München 1900. 22,3 x 14,2 cm. S. 343-462. Mod. HLn.