Lot 163
D. Sennert u. J. Jungius, 3 Schriften in 1 Bd. 1635 - 38.
Estimate
€ 300
Starting Price
€ 200
Lot:
163
Category:
Nature sciences, technology and medicine
Artist:
Daniel Sennert
Sennert, Daniel: Hypomnemata Physica. I. De Rerum naturalium Principiis. II. De Occultis Qualitatibus. III. De Atomis & Mistione. IV. De Generatione viventium. V. De Spontaneo viventium ortu. 16,6 x 10 cm. Mit Hz-Druckermarke auf dem Titel. 16 Bll., 528 SS., 10 Bll. Pgt. mit hs. Rt.
(Gebrauchs- und altersfleckig. Titel gebräunt und wasserfleckig , sonst l. gebräunt und vereinzelt etwas stockfleckig; kleinere Textanstreichungen und Marginalien von alter Hand)
VD17 39:113722S. Wellcome 5928. (beide ohne Errata-Bl. zum Schluss). - Erste Ausgabe. (Auctarium:) VD17 18:729989N. Vgl. Waller 11242 (Ausg. 1664). - Der hochangesehene Arzt und Gelehrte Sennert (1572-1637) vereinigte verschiedene Stofflehren im frühen 17. Jahrhundert und setzte sich für die Verbreitung der Atomistik ein. Jungius entwickelte die von ihm publizierten Ideen weiter. „In seinen 'Hypomnemata physicae' (Anmerkungen zur Physik, 1636) faßte S. seine Theorien zusammen. Er betonte die Unwahrnehmbarkeit der „minima“, verwies aber auf Beobachtungen, die deren Existenz nahelegen. Beim Verdampfen von Wasser zerfallen die Wasserteilchen nicht, werden aber unwahrnehmbar klein. Seine Bemühungen um eine Vereinigung der Korpuskularlehren mit der aristotelischen Materietheorie brachten S. zu Lebzeiten Anerkennung, wurden aber später kritisiert. Die Annahme, daß die ursprünglichen Atome sich zu schwer trennbaren Konkretionen (prima mixta) verbinden, beeinflußte die Lehren von Robert Boyle (1627-91) und Joachim Jungius (1587-1657)“ (NDB XXIV, 262 f.).
(Gebrauchs- und altersfleckig. Titel gebräunt und wasserfleckig , sonst l. gebräunt und vereinzelt etwas stockfleckig; kleinere Textanstreichungen und Marginalien von alter Hand)
VD17 39:113722S. Wellcome 5928. (beide ohne Errata-Bl. zum Schluss). - Erste Ausgabe. (Auctarium:) VD17 18:729989N. Vgl. Waller 11242 (Ausg. 1664). - Der hochangesehene Arzt und Gelehrte Sennert (1572-1637) vereinigte verschiedene Stofflehren im frühen 17. Jahrhundert und setzte sich für die Verbreitung der Atomistik ein. Jungius entwickelte die von ihm publizierten Ideen weiter. „In seinen 'Hypomnemata physicae' (Anmerkungen zur Physik, 1636) faßte S. seine Theorien zusammen. Er betonte die Unwahrnehmbarkeit der „minima“, verwies aber auf Beobachtungen, die deren Existenz nahelegen. Beim Verdampfen von Wasser zerfallen die Wasserteilchen nicht, werden aber unwahrnehmbar klein. Seine Bemühungen um eine Vereinigung der Korpuskularlehren mit der aristotelischen Materietheorie brachten S. zu Lebzeiten Anerkennung, wurden aber später kritisiert. Die Annahme, daß die ursprünglichen Atome sich zu schwer trennbaren Konkretionen (prima mixta) verbinden, beeinflußte die Lehren von Robert Boyle (1627-91) und Joachim Jungius (1587-1657)“ (NDB XXIV, 262 f.).