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Horapollon, Hieroglyphica graece & latine. Utrecht 1727. Horapollon, Hieroglyphica graece & latine. Utrecht 1727.
Los 98
Kategorie Geschichte, Kulturgeschichte, Varia
Autor Horapollon
Horapollon: Hieroglyphica graece & latine. Cum integris observationibus & notis J. Merceri & D. Hoeschelii, et selectis N. Caussini. Cur. J. C. de Pauw. Utrecht: M. L. Charlois 1727. 21 x 17 cm. 8 Bll., 404 SS., 4 Bll. HLdr m. 2 farb. Rs., Rv.

(L. berieben; innen nur geringe Altersspuren.)

Schweiger I, 175. STCN 197872530. - Berühmte Schrift des Horapollon, hier mit griechisch-lateinischem Paralleltext. - Horapollon, ein vermutlich im 5. Jh. n. Ch. lebender Ägypter, hat die Entzifferung der Hierogyphen letztlich verhindert, da er das Wesen der Hieroglyphenschrift nicht mehr kannte. Er sah die Hieroglyphen als reine Wortzeichen und zeigte zudem in deren Deutung nur beschränkte Kenntnisse. Die rein allegorische Ausdeutung ohne Berücksichtigung der phonetischen Komponente führte alle Entzifferungsversuche in die Irre und erst Anfang des 19. Jh. erkannte man das wahre Wesen der Hieroglyphen (vgl. Der Kleine Pauly, Sp. 1132 f. und 1216 f.).
Schätzpreis € 1.200