Lot 168
A. v. Herberstein. Eigenh. Brief mit U. Graz, 11.VIII.1651.
Estimate
€ 300
Starting Price
€ 200
Lot:
168
Category:
Manuscripts and autographs
(HERBERSTEIN, ADAM QUINTIN VON (1625 - 1694))
Brief mit eigenhändiger Unterschrift. Graz, 11. August 1651. 1 Doppelblatt (1 beschriebene Seite). 32,5 x 20 cm.
(Geringe Randläsuren und minimale Altersspuren. Recto mit Signaturnummer in schwarzer Tinte. Mit Unterstreichungen und kurzer Bezeichnung im Oberrand in Bleistift.)
An Piccolomini: „Eur Fürstl. Gnaden gnädiges schreiben habe ich [...] zu recht empfangen, darauß auch deroselben beharliche Gnad Erhaltung, neben deß Eur Fürstl. Gnaden sambt dero geliebten Frawen Gemahlin [...] zu Wien widerumben glücklichen angelangt sein [...] der Allmechtige wolle dieselbe gesambt in langwäriger liebe, gesundheit [...] erhalten [...]“.
Herberstein schreibt anlässlich Piccolominis zweiter Hochzeit mit Maria Benigna von Sachsen-Lauenburg (1635-1701). Nach der Hochzeit verlegte Piccolomini seinen Sommersitz auf Schloss Nachod in der gleichnamigen ostböhmischen Herrschaft, die er für seine Verdienste im Dreißigjährigen Krieg erhalten hatte. Zwischen 1651 und 1655 wurde das Schloss zu repräsentativen Zwecken erweitert und umgebaut, was ein Grund dafür gewesen sein muss, warum Piccolomini seiner Gemahlin eine erhebliche Schuldenlast hinterließ.
Brief mit eigenhändiger Unterschrift. Graz, 11. August 1651. 1 Doppelblatt (1 beschriebene Seite). 32,5 x 20 cm.
(Geringe Randläsuren und minimale Altersspuren. Recto mit Signaturnummer in schwarzer Tinte. Mit Unterstreichungen und kurzer Bezeichnung im Oberrand in Bleistift.)
An Piccolomini: „Eur Fürstl. Gnaden gnädiges schreiben habe ich [...] zu recht empfangen, darauß auch deroselben beharliche Gnad Erhaltung, neben deß Eur Fürstl. Gnaden sambt dero geliebten Frawen Gemahlin [...] zu Wien widerumben glücklichen angelangt sein [...] der Allmechtige wolle dieselbe gesambt in langwäriger liebe, gesundheit [...] erhalten [...]“.
Herberstein schreibt anlässlich Piccolominis zweiter Hochzeit mit Maria Benigna von Sachsen-Lauenburg (1635-1701). Nach der Hochzeit verlegte Piccolomini seinen Sommersitz auf Schloss Nachod in der gleichnamigen ostböhmischen Herrschaft, die er für seine Verdienste im Dreißigjährigen Krieg erhalten hatte. Zwischen 1651 und 1655 wurde das Schloss zu repräsentativen Zwecken erweitert und umgebaut, was ein Grund dafür gewesen sein muss, warum Piccolomini seiner Gemahlin eine erhebliche Schuldenlast hinterließ.