Lot 1561
Max Ernst: une semaine de bonté. 5 Hefte. Paris 1934.
Estimate
€ 3.000
Starting Price
€ 2.000
Lot:
1561
Category:
Illustrated Books, portfolios and art literature after 1945
MAX ERNST
Une semaine de bonté ou le sept éléments caiptaux. 5 Hefte. Paris: Éditions Jeanne Bucher 1934 27 x 20,5 cm. Mit 183 Tafeln. 22 Bll.; 18 Bll.; 26 Bll.; 18 Bll.; 35 Bll. OrUmschläge in Violett, Grün, Rot, Blau und Gelb; zusammen in Karton-Decke in Pp.-Schuber.
(OrUmschläge etwas verblasst, teils feuchtfleckig und mit weiteren Alters- bzw. Gebrauchsspuren. Innen leicht gebräunt, vereinzelt Fingerflecken. 5. Heft mit Feuchtfleck oben im Bereich der Mittelfalz.)
Nr. 451 von 800 Ex. auf Papier Navarre (GA 828). - Spies/Metken IV, 1904-2088. Monod 4323. Papiergesänge 58. Lang, Surrealismus, 30 u. S. 31-38. - Erste Ausgabe. - Neben "La Femme 100 têtes" und "Rêve d'une petit filles" der dritte Collageroman von Max Ernst. "Im Unterschied zu den beiden anderen Romanen gibt es keinen Text, der Leser beziehungsweise der Betrachter ist ausschließlich der Bildwelt ausgeliefert. Ernst inszeniert ein Drama der Grausamkeit. Es geht um Macht und Gewalt, es gibt Verfolgung und Terror, Katastrophen brechen aus, die Sintflut kommt, Verhexungen geschehen, Überfälle und Verbrechen werden verübt, Sadismus triumphiert - eine Atmosphäre von Beunruhigung, Unsicherheit und Angst wird verbreitet." (Lang, S. 31). Der Roman umfasst sieben Kapitel, die auf fünf Hefte verteilt sind. Die sieben Kapitel entsprechen den sieben Wochentagen, wobei jedem Tag ein "Element" zugeordnet ist. Die fünf Farben der Umschläge spielen laut Spies auf die fünf Farben der Vokale in Rimbauds Gedicht "Voyelles" an.
Une semaine de bonté ou le sept éléments caiptaux. 5 Hefte. Paris: Éditions Jeanne Bucher 1934 27 x 20,5 cm. Mit 183 Tafeln. 22 Bll.; 18 Bll.; 26 Bll.; 18 Bll.; 35 Bll. OrUmschläge in Violett, Grün, Rot, Blau und Gelb; zusammen in Karton-Decke in Pp.-Schuber.
(OrUmschläge etwas verblasst, teils feuchtfleckig und mit weiteren Alters- bzw. Gebrauchsspuren. Innen leicht gebräunt, vereinzelt Fingerflecken. 5. Heft mit Feuchtfleck oben im Bereich der Mittelfalz.)
Nr. 451 von 800 Ex. auf Papier Navarre (GA 828). - Spies/Metken IV, 1904-2088. Monod 4323. Papiergesänge 58. Lang, Surrealismus, 30 u. S. 31-38. - Erste Ausgabe. - Neben "La Femme 100 têtes" und "Rêve d'une petit filles" der dritte Collageroman von Max Ernst. "Im Unterschied zu den beiden anderen Romanen gibt es keinen Text, der Leser beziehungsweise der Betrachter ist ausschließlich der Bildwelt ausgeliefert. Ernst inszeniert ein Drama der Grausamkeit. Es geht um Macht und Gewalt, es gibt Verfolgung und Terror, Katastrophen brechen aus, die Sintflut kommt, Verhexungen geschehen, Überfälle und Verbrechen werden verübt, Sadismus triumphiert - eine Atmosphäre von Beunruhigung, Unsicherheit und Angst wird verbreitet." (Lang, S. 31). Der Roman umfasst sieben Kapitel, die auf fünf Hefte verteilt sind. Die sieben Kapitel entsprechen den sieben Wochentagen, wobei jedem Tag ein "Element" zugeordnet ist. Die fünf Farben der Umschläge spielen laut Spies auf die fünf Farben der Vokale in Rimbauds Gedicht "Voyelles" an.