Lot 281
J. Ringelnatz. Masch. Brief mit eigenh. Korrekturen und U. München, 26.X.1926.
Estimate
€ 300
Starting Price
€ 200
Hammer Price
€ 200
Lot:
281
Category:
Manuscripts and autographs
RINGELNATZ, JOACHIM (1883 Wurzen - 1934 Berlin)
Maschinengeschriebener Brief mit eigenhändiger Unterschrift. München, 26. Oktober 1926. 1 Blatt. 24,7 x 22,5 cm.
(Mit 4 hs. Korrekturen bzw. Streichungen. Montagespuren verso.)
„Sehr verehrte gnädige Frau, Für Ihre freundlichen Zeilen sage ich Ihnen meinen besten Dank. Sie haben so liebevoll über Ihren Sohn geschrieben. Er kann sich glücklich preisen, eine solche Mutter zu haben. Schon an dem Schauspieler Flamm habe ich in Dresden einen äusserst sympathischen und schätzenswerten Menschen gefunden. Verzeihen Sie mir, wenn ich mit Schreibmaschine schreibe. Ich bitte Sie, die beiliegenden Bändchen Ihrem Sohne Otto zu übermitteln und ihn zu ersuchen, dass er mir nicht etwa danken soll. Wenn er einmal wieder ganz, oder so weit es möglich ist, hergestellt ist, dann würde ich mich freuen, wenn ich einmal mit ihm zusammenträfe, denn ich reise sehr viel herum. Nehmen Sie selbst den Ausdruck meiner aufrichtigsten Hochachtung entgegen. Ich grüsse Sie herzlichst [...]“.
Maschinengeschriebener Brief mit eigenhändiger Unterschrift. München, 26. Oktober 1926. 1 Blatt. 24,7 x 22,5 cm.
(Mit 4 hs. Korrekturen bzw. Streichungen. Montagespuren verso.)
„Sehr verehrte gnädige Frau, Für Ihre freundlichen Zeilen sage ich Ihnen meinen besten Dank. Sie haben so liebevoll über Ihren Sohn geschrieben. Er kann sich glücklich preisen, eine solche Mutter zu haben. Schon an dem Schauspieler Flamm habe ich in Dresden einen äusserst sympathischen und schätzenswerten Menschen gefunden. Verzeihen Sie mir, wenn ich mit Schreibmaschine schreibe. Ich bitte Sie, die beiliegenden Bändchen Ihrem Sohne Otto zu übermitteln und ihn zu ersuchen, dass er mir nicht etwa danken soll. Wenn er einmal wieder ganz, oder so weit es möglich ist, hergestellt ist, dann würde ich mich freuen, wenn ich einmal mit ihm zusammenträfe, denn ich reise sehr viel herum. Nehmen Sie selbst den Ausdruck meiner aufrichtigsten Hochachtung entgegen. Ich grüsse Sie herzlichst [...]“.