Lot 257
Haarlocke F. v. Schillers. Auf ein Echtheitszertifikat montiert. Weimar, 20.IV.1867.
Estimate
€ 6.000
Starting Price
€ 5.000
Hammer Price
€ 5.000
Lot:
257
Category:
Manuscripts and autographs
SCHILLER, FRIEDRICH VON (1759 Marbach am Neckar - 1805 Weimar)
Haarlocke Schillers. Blonde, von einer roten Schnur fixierte und zu einem kreisförmigen Medaillon angeordnete Haarsträhne. Auf eines von zwei Echtheitszertifikaten montiert. In Passepartout.
(Das Passepartout mit mehreren Einrissen. Die blaue Farbe der das Passepartout umlaufenden Klebebandstreifen teils abgerieben und abfärbend. Beide Echtheitszertifikate mit insgesamt 6 Klebestreifen auf das Passepartout montiert. Beide Zertifikate mit kleiner Papierläsur am Ober- bzw. Unterrand aufgrund früherer Montage, kein Textverlust. Gebräunt.)
Das erste Echtheitszertifikat, auf dem die Locke montiert ist, weist auf die ursprüngliche Herkunft der Haarlocke aus dem Besitz von Goethes Privatsekretär Theodor Kräuter hin: „Die inliegenden Haare sind Haare Schiller's und gehörten zum Nachlaß des verstorbenen Bibliothekars Raths Dr. Theodor Kräuter hier, des ehemaligen Privatsekretärs Goethe's. Dies bezeugt der Neffe Kräuter's / Rechtsanwalt Dr. Robert Keil. Weimar 20. Apr. 1867“. - Das Zertifikat auf dem Briefpapier Keils und unten rechts mit rotem Lacksiegel. - Dieses erste Zertifikat entstand vermutlich anlässlich der Übergabe der Haarlocke an das Weimarer Schillerhaus, dessen damaliger Verwalter der Weimarer Kunsthändler Eduard Lobe (1779-1873) war. Lobe verkaufte die Haarlocke an den amerikanischen Unternehmer und Anwalt Thomas Barbour Bryan (1828-1906), wie aus dem zweiten Echtheitszertifikat hervorgeht: „Die Haarlocke von Schiller habe ich heute Herrn T. B. Bryan käuflich überlassen, und bezeuge hiermit, daß sie echt ist. Weimar den 23. Januar 1868 / Eduard Lobe / Custos des Schillerhauses“.
Haarlocke Schillers. Blonde, von einer roten Schnur fixierte und zu einem kreisförmigen Medaillon angeordnete Haarsträhne. Auf eines von zwei Echtheitszertifikaten montiert. In Passepartout.
(Das Passepartout mit mehreren Einrissen. Die blaue Farbe der das Passepartout umlaufenden Klebebandstreifen teils abgerieben und abfärbend. Beide Echtheitszertifikate mit insgesamt 6 Klebestreifen auf das Passepartout montiert. Beide Zertifikate mit kleiner Papierläsur am Ober- bzw. Unterrand aufgrund früherer Montage, kein Textverlust. Gebräunt.)
Das erste Echtheitszertifikat, auf dem die Locke montiert ist, weist auf die ursprüngliche Herkunft der Haarlocke aus dem Besitz von Goethes Privatsekretär Theodor Kräuter hin: „Die inliegenden Haare sind Haare Schiller's und gehörten zum Nachlaß des verstorbenen Bibliothekars Raths Dr. Theodor Kräuter hier, des ehemaligen Privatsekretärs Goethe's. Dies bezeugt der Neffe Kräuter's / Rechtsanwalt Dr. Robert Keil. Weimar 20. Apr. 1867“. - Das Zertifikat auf dem Briefpapier Keils und unten rechts mit rotem Lacksiegel. - Dieses erste Zertifikat entstand vermutlich anlässlich der Übergabe der Haarlocke an das Weimarer Schillerhaus, dessen damaliger Verwalter der Weimarer Kunsthändler Eduard Lobe (1779-1873) war. Lobe verkaufte die Haarlocke an den amerikanischen Unternehmer und Anwalt Thomas Barbour Bryan (1828-1906), wie aus dem zweiten Echtheitszertifikat hervorgeht: „Die Haarlocke von Schiller habe ich heute Herrn T. B. Bryan käuflich überlassen, und bezeuge hiermit, daß sie echt ist. Weimar den 23. Januar 1868 / Eduard Lobe / Custos des Schillerhauses“.