Lot 251
W. M. v. Goethe. Eigenh. Brief mit U. Wien, 27.XI.1860.
Estimate
€ 400
Starting Price
€ 300
Lot:
251
Category:
Manuscripts and autographs
GOETHE, WOLFGANG MAXIMILIAN VON (1820 Weimar - 1883 Leipzig)
Eigenhändiger Brief mit Unterschrift („Wolfgang von Goethe“). Wien, 27. November 1860. 2 Blatt (3 beschriebene Seiten). 26,8 x 22,2 cm.
(Blatt 1 mit kleinem Einriss im Falz. Blatt 2 mit kleinen Randläsuren. Beide Blätter im Mittelfalz geklebt.)
Dankschreiben an einen namentlich nicht genannten Autor, dessen „freundliche Uebersendung der Schrift zu Gunsten der Farbenlehre des Großvaters“ er anerkennt: „Erlauben Sie mir in diesen Zeilen mich mit der Angabe bei Ihnen zu entschuldigen, dass ich seit mehreren Monaten von Dresden abwesend bin und mich gegenwärtig im Urlaub hier aufhalte. So geschah es dass Ihr Werk mit anderen Gegenständen erst vor Kurzem mir hierher nachgeschickt wurde und erst jetzt in meine Hände kam. Seitdem hat mein Bruder Walter mir auch den Abdruck des an ihn gerichteten Schreibens zugehen lassen und bitte ich Sie, den so verspäteten Ausdruck meines herzlichen Dankes auch jetzt noch freundlich aufnehmen zu wollen. Zu den Wünschen deren Erfüllung dem Großvater am Meisten am Herzen lag, gehörte der, die Wahrheit seiner Lehre von den Farben anerkannt zu sehen [...]“.
Eigenhändiger Brief mit Unterschrift („Wolfgang von Goethe“). Wien, 27. November 1860. 2 Blatt (3 beschriebene Seiten). 26,8 x 22,2 cm.
(Blatt 1 mit kleinem Einriss im Falz. Blatt 2 mit kleinen Randläsuren. Beide Blätter im Mittelfalz geklebt.)
Dankschreiben an einen namentlich nicht genannten Autor, dessen „freundliche Uebersendung der Schrift zu Gunsten der Farbenlehre des Großvaters“ er anerkennt: „Erlauben Sie mir in diesen Zeilen mich mit der Angabe bei Ihnen zu entschuldigen, dass ich seit mehreren Monaten von Dresden abwesend bin und mich gegenwärtig im Urlaub hier aufhalte. So geschah es dass Ihr Werk mit anderen Gegenständen erst vor Kurzem mir hierher nachgeschickt wurde und erst jetzt in meine Hände kam. Seitdem hat mein Bruder Walter mir auch den Abdruck des an ihn gerichteten Schreibens zugehen lassen und bitte ich Sie, den so verspäteten Ausdruck meines herzlichen Dankes auch jetzt noch freundlich aufnehmen zu wollen. Zu den Wünschen deren Erfüllung dem Großvater am Meisten am Herzen lag, gehörte der, die Wahrheit seiner Lehre von den Farben anerkannt zu sehen [...]“.