Lot 195
Ludwig I., Fürst von Anhalt-Köthen. Brief mit eigenh. U. Köthen, 1.VI.1632. - Dazu: Herzog Albrecht von Sachsen. Brief mit eigenh. U. Weimar, 29.XII.1632.
Estimate
€ 400
Starting Price
€ 300
Lot:
195
Category:
Manuscripts and autographs
LUDWIG I., FÜRST VON ANHALT-KÖTHEN (1579 Dessau - 1650 Köthen)
Schreiben mit eigenhändiger Unterschrift („Ludwig F zu Anhalt“). Köthen, 1. Juni 1632. 1 Doppelblatt (1 beschriebene Seite). Mit papiergedecktem Siegel. 32 x 19 cm.
(Gebräunt. Im Oberrand leicht fleckig. Mittelfalz hinterlegt.)
Passierschein für den Kammersekretär Nikolaus Rokohl, ausgestellt von Ludwig in seiner damaligen Funktion als schwedischer Statthalter: „Alß gesinnen wir hirmit, an allem und iede, der Königl. Mayt. zu sichreden hohe, und Nidere Officirer Soldaten zu Roß, und Fuß, auch sonst Jedermanniglich, gunstig und gnädig, gedachten unsern Secretarium, sambt Pferden und wagen, an allen örtten, frey, sicher, und ungehindert Paß , und repaßiren zu lassen [...]“.
Im Dreißigjährigen Krieg übertrug König Gustav II. Adolf von Schweden Ludwig I. von Anhalt-Köthen die Statthalterschaft der Stifte Magdeburg und Halberstadt. Die von ihm mitbegründete „Fruchtbringende Gesellschaft“ war die erste deutsche Sprachakademie. „Als besorgter und umsichtiger Landesherr verstand es L. glänzend, sein kleines Fürstentum Anhalt-Köthen durch die Unbilden des Dreißigjährigen Kriegs hindurchzusteuern, indem er die militärischen Machthaber beider kriegführenden Parteien durch ehrenvolle Aufnahme in die Gesellschaft auf seine Seite brachte.“ (NDB XV, S. 347-348).
Dazu: Herzog Albrecht von Sachsen. Brief mit eigenhändiger Unterschrift. Weimar, 29. Dezember 1632. 1 Doppelblatt (2 beschriebene Seiten). 31,6 x 20 cm. - An Ludwig I. von Anhalt-Köthen mit Neujahrsglückwünschen. (Gebräunt. Gegenblatt mit Ausschnitt durch Brieföffnung. Siegelspuren. Mittelfalz hinterlegt.)
Schreiben mit eigenhändiger Unterschrift („Ludwig F zu Anhalt“). Köthen, 1. Juni 1632. 1 Doppelblatt (1 beschriebene Seite). Mit papiergedecktem Siegel. 32 x 19 cm.
(Gebräunt. Im Oberrand leicht fleckig. Mittelfalz hinterlegt.)
Passierschein für den Kammersekretär Nikolaus Rokohl, ausgestellt von Ludwig in seiner damaligen Funktion als schwedischer Statthalter: „Alß gesinnen wir hirmit, an allem und iede, der Königl. Mayt. zu sichreden hohe, und Nidere Officirer Soldaten zu Roß, und Fuß, auch sonst Jedermanniglich, gunstig und gnädig, gedachten unsern Secretarium, sambt Pferden und wagen, an allen örtten, frey, sicher, und ungehindert Paß , und repaßiren zu lassen [...]“.
Im Dreißigjährigen Krieg übertrug König Gustav II. Adolf von Schweden Ludwig I. von Anhalt-Köthen die Statthalterschaft der Stifte Magdeburg und Halberstadt. Die von ihm mitbegründete „Fruchtbringende Gesellschaft“ war die erste deutsche Sprachakademie. „Als besorgter und umsichtiger Landesherr verstand es L. glänzend, sein kleines Fürstentum Anhalt-Köthen durch die Unbilden des Dreißigjährigen Kriegs hindurchzusteuern, indem er die militärischen Machthaber beider kriegführenden Parteien durch ehrenvolle Aufnahme in die Gesellschaft auf seine Seite brachte.“ (NDB XV, S. 347-348).
Dazu: Herzog Albrecht von Sachsen. Brief mit eigenhändiger Unterschrift. Weimar, 29. Dezember 1632. 1 Doppelblatt (2 beschriebene Seiten). 31,6 x 20 cm. - An Ludwig I. von Anhalt-Köthen mit Neujahrsglückwünschen. (Gebräunt. Gegenblatt mit Ausschnitt durch Brieföffnung. Siegelspuren. Mittelfalz hinterlegt.)