Lot 161
J. Banér. Schriftstück mit eigenh. U. O. O. u. D.
Estimate
€ 400
Starting Price
€ 300
Hammer Price
€ 300
Lot:
161
Category:
Manuscripts and autographs
BANÉR, JOHAN (1596 Djursholm - 1641 Halberstadt)
Schriftstück mit eigenhändiger Unterschrift („Johan Baner“). Ohne Ortsangabe und Datierung. 1 Blatt. Mit papiergedecktem Siegel. 19,1 x 31,7 cm.
(Gebräunt.)
Schutzbrief für das Schloss Plötzkau („Hauß Bötzke“): „[...] Demnach im Nahmen höchstermelter Ihr Königl. Maytt und Cron Schweden von Hochgedachter Ihrer Excell. das Fürstl. Residenzhauß Blötzke auß gewißen Uhrsachen Undt Bewegnüssen in dero sonderbahren Schutz Schirm Undt protection auff- und angenommen worden, maßen solches crafft dieses beschiehett [...]“.
Johan Banér kämpfte seit 1615 als Offizier in den Kriegen Gustavs II. Adolf gegen Russland und Polen. Zum General und Reichsrat ernannt, entschied er 1631 die Schlacht bei Breitenfeld für die schwedische Krone. Als Oberbefehlshaber der schwedischen Truppen im Heiligen Römischen Reich tat sich Banér vielfach hervor. Er siegte 1639 entscheidend bei Chemnitz, hielt längere Zeit Böhmen besetzt und marschierte 1640 in Regensburg ein, wo Kaiser und Reichsstände versammelt waren. Banér gilt als skrupellosester und gleichzeitig raffiniertester Feldherr des Dreißigjährigen Krieges. - Das bei Magdeburg gelegene Schloss Plötzkau sollte mit diesem Schutzbrief von Einquartierungen und Plünderungen verschont bleiben.
Schriftstück mit eigenhändiger Unterschrift („Johan Baner“). Ohne Ortsangabe und Datierung. 1 Blatt. Mit papiergedecktem Siegel. 19,1 x 31,7 cm.
(Gebräunt.)
Schutzbrief für das Schloss Plötzkau („Hauß Bötzke“): „[...] Demnach im Nahmen höchstermelter Ihr Königl. Maytt und Cron Schweden von Hochgedachter Ihrer Excell. das Fürstl. Residenzhauß Blötzke auß gewißen Uhrsachen Undt Bewegnüssen in dero sonderbahren Schutz Schirm Undt protection auff- und angenommen worden, maßen solches crafft dieses beschiehett [...]“.
Johan Banér kämpfte seit 1615 als Offizier in den Kriegen Gustavs II. Adolf gegen Russland und Polen. Zum General und Reichsrat ernannt, entschied er 1631 die Schlacht bei Breitenfeld für die schwedische Krone. Als Oberbefehlshaber der schwedischen Truppen im Heiligen Römischen Reich tat sich Banér vielfach hervor. Er siegte 1639 entscheidend bei Chemnitz, hielt längere Zeit Böhmen besetzt und marschierte 1640 in Regensburg ein, wo Kaiser und Reichsstände versammelt waren. Banér gilt als skrupellosester und gleichzeitig raffiniertester Feldherr des Dreißigjährigen Krieges. - Das bei Magdeburg gelegene Schloss Plötzkau sollte mit diesem Schutzbrief von Einquartierungen und Plünderungen verschont bleiben.