Lot 119
Th. Fienus (Feyens), De viribus imaginationis tractatus. Leiden 1635.
Estimate
€ 200
Starting Price
€ 150
Hammer Price
€ 150
Lot:
119
Category:
Nature sciences, technology and medicine
Artist:
Thomas Fienus (Feyens)
Fienus (Feyens), Thomas: De viribus imaginationis tractatus. Leiden: Elzevier 1635. 11,3 x 5,9 cm. 377 SS., 3 Bll. Pgt. mit blindgepr. Wappensupralibros auf dem Vorderdeckel, hs. Rt. und hs. Signaturnummer am unteren Kapital.
(Einband gering fleckig. Vorderdeckel mit kleinen Schabspuren. Schwach gebräunt.)
Wellcome I, 2273. - Zweite Ausgabe, die erste bei Elzevier. Die erste Ausgabe erschien 1608 bei Rivius in Löwen. - Eines der Hauptwerke des Thomas Fienus (1567-1631). Der Professor für Medizin an der Universität von Löwen untersucht in dieser psychologischen Abhandlung die Macht der Vorstellungskraft in verschiedenen Disziplinen und Kontexten, darunter Medizin, Philosophie und Psychologie. Fienus ergründet den Einfluss der Vorstellungskraft auf Gesundheit und Wohlbefinden, und versucht herauszustellen, welche Bedeutung sie für die menschliche Wahrnehmung und das Erkenntnisvermögen hat. Die Arbeit war für ihre Zeit revolutionär, da sie die damals gängigen Ansichten über das Zusammenspiel von Geist und Körper infrage stellte. Noch heute stellt der Traktat eine wichtige Quelle zur Geschichte der Psychologie und Medizin dar.
(Einband gering fleckig. Vorderdeckel mit kleinen Schabspuren. Schwach gebräunt.)
Wellcome I, 2273. - Zweite Ausgabe, die erste bei Elzevier. Die erste Ausgabe erschien 1608 bei Rivius in Löwen. - Eines der Hauptwerke des Thomas Fienus (1567-1631). Der Professor für Medizin an der Universität von Löwen untersucht in dieser psychologischen Abhandlung die Macht der Vorstellungskraft in verschiedenen Disziplinen und Kontexten, darunter Medizin, Philosophie und Psychologie. Fienus ergründet den Einfluss der Vorstellungskraft auf Gesundheit und Wohlbefinden, und versucht herauszustellen, welche Bedeutung sie für die menschliche Wahrnehmung und das Erkenntnisvermögen hat. Die Arbeit war für ihre Zeit revolutionär, da sie die damals gängigen Ansichten über das Zusammenspiel von Geist und Körper infrage stellte. Noch heute stellt der Traktat eine wichtige Quelle zur Geschichte der Psychologie und Medizin dar.