Lot 75
J. M. Keynes, Allgemeine Theorie der Beschäftigung ... München u. Lpz 1936.
Estimate
€ 300
Starting Price
€ 180
Hammer Price
€ 180
Lot:
75
Category:
History, cultural history and miscellaneous
Artist:
John Maynard Keynes
Keynes, John Maynard: Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes. Ins Deutsche übersetzt von Fritz Waeger. München und Leipzig: Duncker & Humblot 1936. 23 x 15 cm. XI, 344 SS. OrLn. mit rot- und goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und OrSchutzumschlag.
(Schutzumschlag nur l. gebräunt und mit geringfügigen Ausbesserungen.)
Erste deutsche Ausgabe, im selben Jahr der englischen Originalausgabe "The general theory of employment interest and money" erschienen. - Carter/Muir 423. - Vorliegendes Hauptwerk des britischen Nationalökonomen Keynes erschütterte die seit Adam Smith vorherrschende Klassische Nationalökonomie und veränderte die gesamte volkswirtschaftliche Lehre. Keynes befürwortet das Eingreifen des Staates in die Konjunktur, um Schwankungen auszugleichen und Stabilität zu garantieren. Seine Lehre vom "defecit spending", von der Ausgabenpolitik des Staates, die dafür sorgen sollte, dass eine entstandene "Nachfragelücke" sofort wieder ausgeglichen wird, wurde vor allem in den USA unter John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson in praktische Wirtschaftspolitik umgesetzt. In Deutschland war Helmut Schmidt ein typischer Vertreter der Nachfragepolitik, der mehrere Konjunkturprogramme zur Ankurbelung der schwächelnden Wirtschaft beschloss. In den 1970er-Jahren folgten viele europäische Regierungen dieser Keynes'schen Theorie.
(Schutzumschlag nur l. gebräunt und mit geringfügigen Ausbesserungen.)
Erste deutsche Ausgabe, im selben Jahr der englischen Originalausgabe "The general theory of employment interest and money" erschienen. - Carter/Muir 423. - Vorliegendes Hauptwerk des britischen Nationalökonomen Keynes erschütterte die seit Adam Smith vorherrschende Klassische Nationalökonomie und veränderte die gesamte volkswirtschaftliche Lehre. Keynes befürwortet das Eingreifen des Staates in die Konjunktur, um Schwankungen auszugleichen und Stabilität zu garantieren. Seine Lehre vom "defecit spending", von der Ausgabenpolitik des Staates, die dafür sorgen sollte, dass eine entstandene "Nachfragelücke" sofort wieder ausgeglichen wird, wurde vor allem in den USA unter John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson in praktische Wirtschaftspolitik umgesetzt. In Deutschland war Helmut Schmidt ein typischer Vertreter der Nachfragepolitik, der mehrere Konjunkturprogramme zur Ankurbelung der schwächelnden Wirtschaft beschloss. In den 1970er-Jahren folgten viele europäische Regierungen dieser Keynes'schen Theorie.