Lot 293
J. W. v. Goethe, West-oestlicher Diwan. Stgt 1819.
Estimate
€ 400
Starting Price
€ 260
Lot:
293
Category:
Literature from the 17th to 19th century
West-oestlicher Diwan. 17 x 10,3 cm. Mit gest. Front. und gest. Titel. 556 SS. Rotes HLdr. mit reicher Rv., Filetenverg., verg. Innenkantenbordüre, Vorsätzen mit Golddruckpapier und Goldschnitt.
((Leichte Bereibungen, vereinzelt geringe Feuchtigkeitsspuren.))
Goethe, Joh. Wolfg. v. [u. Marianne von Willemer]: West-oestlicher Divan. Stuttgart: Cotta 1819. 17 x 10,3 cm. Mit gest. Front. und gest. Titel. 556 SS. Späteres rotes HLdr. mit reicher Rv., Filetenverg., verg. Innenkantenbordüre, Vorsätzen mit Golddruckpapier und Goldschnitt.
(Leichte Bereibungen, vereinzelt geringe Feuchtigkeitsspuren. Das Frontispiz aufgezogen; rückseitiger handschriftlicher Text scheint durch. Innengelenk vorne angebrochen.)
Hagen 416. Goedeke IV/3, 492. 100a; Fischer (Cotta) II, 1189. Borst, 1312. Kippenberg I vgl. 399 u. 400. - Exemplar der Erstausgabe auf Velindruckpapier mit der korrigierten S. 9 ('Talismane'), sowie der Abänderung im Gedicht 'Segenspfänder' auf S. 7/Z 15 von 'dir' auf 'hier', jedoch ohne die Viertelbogen-Kartons (SS. 7-10). Das Bl. 399/400 ist in der Paginierung doppelt vorhanden, dafür wurden die SS. 495/496 übersprungen, so dass die Seitenanzahl insgesamt stimmt.
Goethes einziges Gemeinschaftswerk mit einer Frau. - Den Anstoß gab für Goethe die Lektüre des persischen Dichters Hafez. Die ersten Gedichte entstanden schon 1814, doch der größte Teil im Herbst 1815, als sich Goethe auf dem Landsitz der Willemers in der Nähe von Frankfurt aufhielt und sich eine leidenschaftliche Beziehung zur Frau seines Gastgebers, Marianne von Willemer, entwickelte. Den Abschluss fand der Gedichtzyklus während des letzten Treffens von Goethe und Marianne in Heidelberg im selben Jahr. - Die Autorschaft der Dichterin wurde erst 1869 durch eine Veröffentlichung von Hermann Grimm bekannt. - Exlibris Josef Kiefhaber.
((Leichte Bereibungen, vereinzelt geringe Feuchtigkeitsspuren.))
Goethe, Joh. Wolfg. v. [u. Marianne von Willemer]: West-oestlicher Divan. Stuttgart: Cotta 1819. 17 x 10,3 cm. Mit gest. Front. und gest. Titel. 556 SS. Späteres rotes HLdr. mit reicher Rv., Filetenverg., verg. Innenkantenbordüre, Vorsätzen mit Golddruckpapier und Goldschnitt.
(Leichte Bereibungen, vereinzelt geringe Feuchtigkeitsspuren. Das Frontispiz aufgezogen; rückseitiger handschriftlicher Text scheint durch. Innengelenk vorne angebrochen.)
Hagen 416. Goedeke IV/3, 492. 100a; Fischer (Cotta) II, 1189. Borst, 1312. Kippenberg I vgl. 399 u. 400. - Exemplar der Erstausgabe auf Velindruckpapier mit der korrigierten S. 9 ('Talismane'), sowie der Abänderung im Gedicht 'Segenspfänder' auf S. 7/Z 15 von 'dir' auf 'hier', jedoch ohne die Viertelbogen-Kartons (SS. 7-10). Das Bl. 399/400 ist in der Paginierung doppelt vorhanden, dafür wurden die SS. 495/496 übersprungen, so dass die Seitenanzahl insgesamt stimmt.
Goethes einziges Gemeinschaftswerk mit einer Frau. - Den Anstoß gab für Goethe die Lektüre des persischen Dichters Hafez. Die ersten Gedichte entstanden schon 1814, doch der größte Teil im Herbst 1815, als sich Goethe auf dem Landsitz der Willemers in der Nähe von Frankfurt aufhielt und sich eine leidenschaftliche Beziehung zur Frau seines Gastgebers, Marianne von Willemer, entwickelte. Den Abschluss fand der Gedichtzyklus während des letzten Treffens von Goethe und Marianne in Heidelberg im selben Jahr. - Die Autorschaft der Dichterin wurde erst 1869 durch eine Veröffentlichung von Hermann Grimm bekannt. - Exlibris Josef Kiefhaber.