English


Meffreth, Sermones de tempore et de sanctis, sive Hortulus reginae. 3 Tle. in 1 Bd. Nürnberg, Koberger, 14 Feb. 1487. Meffreth, Sermones de tempore et de sanctis, sive Hortulus reginae. 3 Tle. in 1 Bd. Nürnberg, Koberger, 14 Feb. 1487.
Los 41
Kategorie Alte Drucke bis 1600
Autor Meffreth
Meffreth: Sermones de tempore et de sanctis, sive Hortulus reginae. P. 1-3 in 1 Bd. Nürnberg: Anton Koberger. (P. 3:) 14. Febr. 1487.
30,6 x 20,6 cm. 483 Bll. (st. 488; ohne das erste u. letzte leere Bl. sowie am Schluss 3 Bll. Tabula). Lagen: (P. 1:) a8-1, b-z6, #6, #8; (P. 2:) aa-zz6, Aa-Ff6, Gg8, Hh8, Ii6, Kk6; (P. 3:) AA-XX6, YY6-4. Got. Typen. Zweispaltig zu 70 Zeilen. Mit eingemalten roten Lombarden; zu Beginn der drei Teile jeweils von Hand des 17. Jhs. anstelle einer Initiale eine Miniatur in Federzeichnung und Deckfarben mit Darstellung eines in einem Hortulus sitzenden schreibenden Mönchs, davor mit weisender Hand die Regina als personifizierte Darstellung der Kirche; die erste Miniatur mit farbigen Blattrankenausläufern. Rubriziert.
Blindgepr. Schweinsldr. des 16. Jhs. über Holzdeckeln auf fünf Bünden mit Rollenstempeln; 2 Schließbeschläge.

(Einband mit mäßigen Alters- und Gebrauchsschäden, Bruch im Vorderdeckel repariert, Schließen verloren. Blattränder teilw. mit schmalem Wasserrand, teilw. leicht gebräunt; stellenw. mäßig gebrauchsfleckig. Zahlr. Tintenmarginalien und einige Textanstreichungen von Händen des 17. Jhs.)

GW M22662. HC 11004. BSB-Ink S-306. - Die erste Koberger-Ausgabe dieses sehr umfangreichen homiletischen Repertoriums, der seit 1483/84 drei Baseler Ausgaben bei Nikolaus Kessler vorangegangen waren. Das Werk ist gegliedert in: 1. Pars hiemalis de tempore, 2. Pars aestivalis de tempore, 3. De sanctis. - Über den Verfasser Meffreth, Priester zu Meißen, ist nicht mehr bekannt, als was er selbst in den Prologen zum 1. und 3. Teil bekannt gibt. Danach sind die Sermones de sanctis 1443 vollendet worden, die Sermones de tempore im Jahr 1447.
Der Einband ist nach Haebler I, S. 198. eine Arbeit des Meisters S. H. (F) (Rollenstempel 1., 4. u. 5.), dessen Rollen 1 u. 2 Habler besonders häufig in Graz und in Salzburg begegnet sind
Ein latein. Besitzeintrag am Schluss aus dem Jahr 1670/71 stammt vom Subprior und Prediger des Dominikanerklosters zu Leoben Albertus Hyacinthus.
Schätzpreis € 2.000
Zuschlag € 3.000