Los 824
Albrecht Dürer. Maria mit langem Haar auf der Mondsichel. Um 1499. Kupferstich. The illustr. Bartsch 30; Meder 29, b-c (von d); Schoch/Mende/Scherbaum 24
Schätzpreis
€ 7.500
Ausrufpreis
€ 5.000
Zuschlag
€ 6.000
Los:
824
Kategorie:
Druckgraphiken
Künstler*in:
ALBRECHT DÜRER
ALBRECHT DÜRER
Maria mit langem Haar auf der Mondsichel c. 1499
Kupferstich auf Bütten. 10,9 x 7,7 cm. The illustr. Bartsch 30; Meder 29, b-c (von d); Schoch/Mende/Scherbaum 24.
(Auf die Plattenkante, noch mit minimalem Rändchen, beschnitten. Geringe Altersspuren. Verso am Oberrand alte Klebespuren und am linken Rand in Passepartout montiert.)
Provenienz: Hermann Krigar, Berlin (Lugt 1592a). – Krigar (1819-1880) war Komponist, Dirigent, sowie Königlicher Musikdirektor. 1859 heiratete er Emila Menzel, die Schwester des Malers Adolph von Menzel, mit dem die Familie auch einige Zeit zusammenlebte.
Kräftiger, schwarzer Druck. – Die vor weißem Hintergrund frei schwebende, feingliedrige, mädchenhafte Muttergottes weist stilistische Parallelen zu spätgotischen Marienbildern und Skulpturen aus der Mitte des 15 Jahrhunderts auf. Eine ähnliche Darstellung findet man auch bei Martin Schongauer. Möglicherweise ein Resultat marktstrategischer Überlegungen Dürers, der mit diesem Bild sein thematisch und stilistisch breitgefächertes Angebot um einen traditionellen Andachtsbildtypus erweiterte.
Maria mit langem Haar auf der Mondsichel c. 1499
Kupferstich auf Bütten. 10,9 x 7,7 cm. The illustr. Bartsch 30; Meder 29, b-c (von d); Schoch/Mende/Scherbaum 24.
(Auf die Plattenkante, noch mit minimalem Rändchen, beschnitten. Geringe Altersspuren. Verso am Oberrand alte Klebespuren und am linken Rand in Passepartout montiert.)
Provenienz: Hermann Krigar, Berlin (Lugt 1592a). – Krigar (1819-1880) war Komponist, Dirigent, sowie Königlicher Musikdirektor. 1859 heiratete er Emila Menzel, die Schwester des Malers Adolph von Menzel, mit dem die Familie auch einige Zeit zusammenlebte.
Kräftiger, schwarzer Druck. – Die vor weißem Hintergrund frei schwebende, feingliedrige, mädchenhafte Muttergottes weist stilistische Parallelen zu spätgotischen Marienbildern und Skulpturen aus der Mitte des 15 Jahrhunderts auf. Eine ähnliche Darstellung findet man auch bei Martin Schongauer. Möglicherweise ein Resultat marktstrategischer Überlegungen Dürers, der mit diesem Bild sein thematisch und stilistisch breitgefächertes Angebot um einen traditionellen Andachtsbildtypus erweiterte.