Sieg der Normannen


30. März 2010

In der Frühjahrsauktion von Venator & Hanstein erreichte eine Rechtshandschrift, die um das Jahr 1300 in der Normandie entstand, den höchsten Zuschlagpreis der Veranstaltung. Ein Bieter im Saal trug gegen ein halbes Dutzend Bieter am Telefon und hohe schriftliche Aufträge den Sieg davon. Inklusive Aufgeld erreichte der Band 71.000 € (Taxe 9.000 €).

Bei einem Gesamtumsatz, der etwa bei 75 % der Schätzpreissumme liegt, konnten einige hervorragende Ergebnisse erzielt werden. Frühe Weltkarten übertrafen ohne Mühe Ihre Schätzpreise und eine Karte mit Ansicht von New York konnte erst für 6.400 € abgegeben werden (Taxe 900 €).
Eine Zeichnung von J. B. C. Corot mit einer Landschaftsdarstellung aus der Nähe Roms, die von den Experten in das neue Corot-Werkverzeichnis aufgenommen wird, kostet den Liebhaber 16.000 € (Taxe 15.000 €). Ein Frühdruck mit einem angebundenen Psalmenkommentar in einer Handschrift um 1545 war einem Telefonbieter 21.000 € wert (Taxe 7.500 €).
Aus dem großen Angebot mit Graphik von Horst Janssen, das zu über zwei Dritteln abgesetzt werden konnte, kann ein Selbstbildnis mit ETA Hoffmann in Bleistiftzeichnung erwähnt werden, das für 5.900 € verkauft werden konnte (Taxe 1.500 €).

Der Nachverkauf hat jetzt begonnen und dauert insgesamt vier Wochen. Über Zuschlagpreise und Unverkauftes informiert der reich illustrierte Online-Katalog unter www.venator-hanstein.de.

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